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Weißrussland: Kundgebungen der Opposition wie auch Pro-Regierungs-Demos im ganzen Land

Weißrussland: Kundgebungen der Opposition wie auch Pro-Regierungs-Demos im ganzen Land
Weißrussland: Kundgebungen der Opposition wie auch Pro-Regierungs-Demos im ganzen Land (Archivbild)
Am Donnerstag sind erneut Tausende Weißrussen auf die Straßen gegangen. So fand in Witebsk eine große Demonstration für den amtierenden Präsidenten statt. Gleichzeitig versammelten sich dessen Gegner in mehreren Städten zu Kundgebungen, auch in der Hauptstadt Minsk.

Etwa 6.000 Anhänger des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko versammelten sich in Witebsk im Osten des Landes zu einer Unterstützungsdemo. Über der Konzerthalle, in der die Kundgebung stattfand, schwebte ein grün-roter Luftballon. Die Menschen trugen grün-rote weißrussische Staatsflaggen und Fotos des Staatschefs. Sie riefen auf, sich gegen die Politik der USA, der EU und Litauens zu stellen.

"Wir sind für Russland, weil Russland unser wichtigster Bruder ist", sagte ein Teilnehmer der Demonstration mit einer grün-roten Flagge in der Hand. "Ich bin für den amtierenden Präsidenten, für die bestehenden Behörden, ich will nichts ändern", sagte eine Frau bei der Kundgebung zu RT-Korrespondent Igor Schdanow. Ähnliche Demonstrationen fanden auch in mehreren anderen Städten Weißrusslands statt.

Gleichzeitig versammelten sich Anhänger der Opposition auf einem Platz in der Hauptstadt Minsk. Auf Fotos und Videos in sozialen Netzwerken sind viele Menschen mit weiß-rot-weißen Flaggen zu sehen, die vor dem Regierungssitz in Minsk stehen.

In einem Video ist zu hören, dass die Menschen den Namen des Minsker Autoherstellers MAZ skandieren, um die protestierenden Mitarbeiter des Unternehmens zu unterstützen.

Die Lage in Weißrussland spitzte sich nach den Präsidentschaftswahlen am 9. August zu. Nach Angaben der Zentralen Wahlkommission in Minsk gewann Lukaschenko die Wahl mit 80,1 Prozent der Stimmen. Seine wichtigste Rivalin Swetlana Tichanowskaja konnte demnach 10,12 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Die weißrussische Opposition erkennt das Wahlergebnis jedoch nicht an.

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