icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Lukaschenko und Putin besprechen Situation in Weißrussland – Hilfe kommt auf Anfrage

Lukaschenko und Putin besprechen Situation in Weißrussland – Hilfe kommt auf Anfrage
Lukaschenko und Putin besprechen Situation in Weißrussland – Hilfe kommt auf Anfrage (Archivbild)
Vor dem Hintergrund der andauernden Proteste in Weißrussland hat Präsident Alexander Lukaschenko die Situation im Land mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin am Telefon besprochen. Ihm zufolge sei die Lage für den russisch-weißrussischen Unionsstaat bedrohlich.

Der weißrussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat angesichts der seit Tagen andauernden Massenproteste in seinem Land vor einer sogenannten Farbenrevolution gewarnt:

Moskau sieht

Wir sehen, was passiert. Wir dürfen uns nicht von den friedlichen Aktionen und Demonstrationen einlullen lassen. Wir sehen, was in der Tiefe vor sich geht.

Der Präsident erklärte auch, dass Anleitungen für Farbrevolutionen bereits im Umlauf seien und dass es Elemente von Einmischung aus dem Ausland gebe. In diesem Zusammenhang sieht er eine Bedrohung nicht nur für sein Land, sondern auch für den russisch-weißrussischen Unionsstaat:

Die Verteidigung Weißrusslands ist heute nicht weniger als die Verteidigung unseres gesamten Raums und unseres Unionsstaates. Wenn die Weißrussen nicht standhalten werden, wird diese Welle dorthin weiterrollen.

Am Samstag telefonierte Lukaschenko mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin, um mit ihm die Situation in der Republik Belarus zu besprechen. Wie es im Kreml hieß, hätten sich die beiden Seiten zuversichtlich gezeigt, dass die Probleme bald gelöst würden. Diese Probleme sollten nicht von "destruktiven Kräften" ausgenutzt werden, um die Zusammenarbeit der beiden Länder zu beeinträchtigen.

Weißrussland setzt 33 Festgenommene Russen auf freien Fuß – Ukraine zeigt sich enttäuscht (Symbolbild)

Lukaschenko teilte seinerseits mit, er habe mit Putin vereinbart, dass Russland Weißrussland auf Anfrage allseitig helfen werde, die Sicherheit im Fall von einer Bedrohung aus dem Ausland zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang erwähnte er ein entsprechendes Abkommen im Rahmen des Militärbündnisses OVKS. Der weißrussische Präsident zeigte sich über NATO-Manöver in Polen und Litauen besorgt. Am Samstagabend ordnete Lukaschenko die Verlegung von Fallschirmjägern nach Grodno im Westen des Landes an.

Am Samstag versammelten sich in Minsk erneut Tausende Menschen, um gegen Polizeigewalt und Wahlbetrug zu demonstrieren. Anders als zu Beginn der Proteste ging die Polizei diesmal nicht gegen friedliche Menschen vor. In den vergangenen Tagen legten auch immer mehr Beschäftigte in Staatsbetrieben ihre Arbeit nieder. Der Präsident warnte am Samstag erneut vor den wirtschaftlichen Folgen von Streiks. Er wollte am kommenden Montag den staatlichen Lastwagenhersteller besuchen und dort mit den Arbeitern sprechen.

Mehr zum Thema - EU einigt sich auf Sanktionen gegen Weißrussland

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen