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Österreich: YouTube sperrt Kanal von Identitären-Chef Sellner

Österreich: YouTube sperrt Kanal von Identitären-Chef Sellner
Archivbild vom 13.04.2019, Wien: Identitären-Chef Martin Sellner
Die Videoplattform YouTube hat drei Konten der Identitären Bewegung gesperrt, darunter auch den persönlichen Kanal des Aktivisten Martin Sellner. Zuvor hatten auch Twitter, Facebook und Instagram die Gruppierung von ihren Plattformen verbannt.

Ein YouTube-Sprecher bestätigte, dass drei Konten stillgelegt wurden. Auf die konkreten Anlässe wollte er jedoch nicht eingehen. Er verwies auf die Nutzungsbedingungen des Dienstes. Wenn man den Kanal aufruft, erscheint folgender Hinweis: "Dieses Konto wurde gekündigt, da es gegen die YouTube-Nutzungsbedingungen verstoßen hat." Sellner kündigte auf seiner Homepage an, er werde sich "juristisch gegen diese grundlosen Sperrungen wehren". Er schrieb: 

Wieder einmal erweist sich, dass die sogenannte "Meinungsfreiheit" im westlichen Staaten eine reine Farce ist. Die Gesellschaften sind extrem polarisiert und zwischen dem Lager der Globalisten und Fans der Ersetzungsmigration und dem Lager der Patrioten und Identitären scheint es keine Kommunikationsmöglichkeiten mehr zu geben.

Vergangene Woche hatte bereits der Kurznachrichtendienst Twitter Sellners Konto geschlossen. Seit Freitag sind unter anderem die Profile des deutschen Ablegers der Identitären Bewegung und der Account von Martin Sellner nicht mehr zugänglich. Als Grund nannte ein Sprecher des Dienstes eine Twitter-Richtlinie, nach der die Androhung oder Förderung von Terrorismus oder gewalttätigem Extremismus auf der Plattform nicht geduldet wird. Laut diesen Regeln wird ein Konto bei Verstoß "dauerhaft gesperrt", ein Einspruch der Betroffenen ist allerdings möglich. Facebook und Instagram hatten die Gruppierung bereits im Jahr 2018 von ihren Plattformen verbannt.

Der YouTube-Kanal von Sellner hatte zuletzt rund 140.000 Abonnenten, auf Twitter folgten ihm knapp 40.000 Nutzer. In Deutschland wird die Identitäre Bewegung vom Verfassungsschutz beobachtet. Rund 600 Mitglieder zählen hierzulande zur Gruppierung.

Mehr zum Thema - Österreich: Bank kündigt privates Konto von Martin Sellner

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