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Dänemark führt freiwilligen Corona-Ausweis für Auslandsreisen ein

Dänemark führt freiwilligen Corona-Ausweis für Auslandsreisen ein
Symbolbild
Weltweit wird die Einführung von Ausweisen geplant, die das Vorliegen eines negativen Corona-Tests oder sogar eine Corona-Immunität bescheinigen. Deutschlands nordischer Nachbar Dänemark steht nun kurz davor, einen derartigen Ausweis für Auslandsreisen einzuführen.

Die dänische Regierung hat Corona-Pässe eingeführt, die jeder erwachsene Einwohner des nordischen Staates kostenlos auf der Webseite der nationalen Gesundheitsbehörde herunterladen kann, wie der Sender TV2 berichtete.

Die Idee hinter dem Projekt ist, dass die Pässe bei Reisen ins Ausland genutzt werden können, um die Gesundheit der Inhaber zu zertifizieren.

Um einen solchen Pass zu erhalten, müssen dänische Staatsbürger zunächst einen Test auf der Webseite coronaprover.dk beantragen. Fällt dieser negativ aus, können sie anschließend ein offizielles Coronavirus-Zertifikat auf der nationalen Gesundheitswebseite des Landes herunterladen. Der Pass steht nur dann zum Herunterladen zur Verfügung, wenn der Test negativ und weniger als sieben Tage alt ist.

An vielen Orten kann es erforderlich sein, einen negativen COVID-19-Test zu dokumentieren, und mit dem neuen COVID-19-Reisepass haben wir jetzt ein digitales Angebot für Dänen, die eine offizielle Dokumentation eines Tests mit auf die Reise nehmen müssen", erklärte der dänische Gesundheitsminister Magnus Heunicke.

Kinder ab 15 Jahren können sich selbst einloggen und ihre Pässe beantragen, während Eltern für ihre jüngeren Kinder zuständig sind. 

Michael Svane, Hauptgeschäftsführer des dänischen Verkehrsverbandes, begrüßte den Schritt und sagte, der neue Corona-Ausweis werde "sicherlich denjenigen Dänen helfen, die beruflich oder privat reisen müssen".

Wir sind in einer Zeit, in der man als Reisender auf viele Hindernisse stößt. Doch der COVID-19-Pass ist leicht zugänglich und sehr einfach zu benutzen", so Svane.

Dänemark schloss Mitte März seine Grenzen für Touristen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Mittlerweile hat das Land seine Grenzen für Reisende aus jenen Ländern wieder geöffnet, die gewisse Anforderungen erfüllen. Unter anderem muss der Anteil der Infizierten in dem jeweiligen Land unter 20 pro 100.000 Einwohner liegen.

Symbolbild: Kassiererin in einem Supermarkt in Tallinn

Dänemark verlangt derzeit von schwedischen Bürgern, die in den Grenzregionen Schonen, Halland und Blekinge leben, vor dem Grenzübertritt nach Dänemark Tests durchzuführen. Es sei denn, es gibt einen "triftigen Grund", dies nicht zu tun.

Im April warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor sogenannten "Immunitätspässen", die es Menschen, die zuvor an COVID-19 erkrankt waren und sich erholt haben, ermöglichen würden, zu reisen. Die WHO betonte, dass es nur unzureichende wissenschaftliche Erkenntnisse zur COVID-19-Immunität gebe. Die Idee löste zudem ethische Bedenken aus. Einige befürchteten das Entstehen einer "Antikörper-Elite".

Dennoch sind mehrere Länder derzeit dabei, derartige Systeme zu schaffen. Unter anderem arbeitet Estland an einem "Corona-Immunitätspass", während Chile ebenfalls eine "Freigabebescheinigung" plant.

In Dänemark gab es bisher knapp 13.000 bestätigte Coronavirus-Infizierte und 609 Todesfälle.

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