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Bericht über illegale Geschäfte mit gefälschten negativen Corona-Tests in Serbien

Bericht über illegale Geschäfte mit gefälschten negativen Corona-Tests in Serbien
(Symbolfoto) Coronavirus-Teströhrchen
In vielen Ländern Europas gelten weiterhin strenge Einreisebeschränkungen, so auch in Nordmazedonien. Doch laut einem Bericht sollen schlitzohrige Serben auch hierfür eine "Lösung" gefunden haben, um ihren Nachbarn zu "helfen" und dabei auch noch etwas zu verdienen.

Jeder Bürger Nordmazedoniens muss nach derzeit geltenden Auflagen bei der Rückreise in sein Land entweder einen Test auf das Coronavirus vorweisen, der ein negatives Ergebnis zeigt und nicht älter als 72 Stunden ist, oder er muss sich gleich im Anschluss an die Einreise in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Ab 26. Juni sollen diese Beschränkungen jedoch nicht mehr gelten.

Altstadt und Strand im montenegrinischen Budva an der Adria, das zu den wichtigsten Touristen-Städten Montenegros gehört

Laut einem Bericht der mazedonischen Internetseite MKD soll im Nachbarland Serbien genau mit diesen "negativen Corona-Tests" ein illegales Geschäft blühen. So sollen demnach nordmazedonische Bürger den Sicherheitsbehörden ihres Landes berichtet haben, dass am Flughafen im südserbischen Niš gefälschte negative Corona-Tests zum Verkauf angeboten werden. So soll ein negativer PCR-Test auf SARS-CoV-2 für etwa 50 Euro zu erwerben sein. Der Airport "Konstantin Veliki" ist etwa 160 Kilometer von der nordmazedonischen Grenze entfernt und wird in den letzten Jahren von Billigfluglinien angesteuert. Deshalb ist er bei Reisenden aus der Region beliebt. 

Laut dem Bericht sollen sogar in einer weiteren südserbischen Stadt gefälschte negative Corona-Tests an Tankstellen zu haben sein. Dort seien sie etwas teurer: 65 Euro. 

Die Polizei in beiden Ländern wollten diesen Bericht weder bestätigen noch dementieren. Bisher gäbe es keine Anzeigen diesbezüglich, lediglich einen Medienbericht. Doch die serbische Polizei in Niš soll laut einem Bericht der lokalen Zeitung Juzne vesti inzwischen den Fall prüfen.

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