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Neue Dunkelziffer-Studie in Österreich: Weit weniger akut Corona-Infizierte als geschätzt

Neue Dunkelziffer-Studie in Österreich: Weit weniger akut Corona-Infizierte als geschätzt
Protest gegen die Corona-Maßnahmen der österreichischen Regierung in Wien, Österreich, am 1. Mai 2020
In Österreich ist die geschätzte Dunkelziffer der akut mit dem Coronavirus infizierten Menschen deutlich zurückgegangen. Aufgrund einer Studie sei für die jüngste Zeit von höchstens 11 000 Infizierten auszugehen, sagte Forschungsminister Heinz Faßmann am Montag in Wien.

Die erste derartige Studie hatte für Anfang April noch eine maximale Dunkelziffer von rund 60.000 Infizierten in der Bevölkerung über 16 Jahren ausgewiesen.

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz während einer Kranzniederlegungszeremonie anlässlich der 75. Gründung der zweiten Republik am 27. April 2020 in Wien, Österreich.

Bei Antikörper-Tests in 27 besonders betroffenen Gemeinden habe sich zudem herausgestellt, dass dort nur etwa jeder 20. Bürger mit dem Virus in Kontakt gekommen sei:

Die Vorstellung, dass das Virus gleichsam unbemerkt die Bevölkerung erfasst und dort eine hohe Immunisierung hinterlässt, die möglicherweise als Bremse bei einer weiteren Infektionswelle wirkt, diese Vorstellung scheint doch Illusion zu sein", sagte Faßmann.

Statistik Austria hat für die aktuelle Studie eine repräsentative Stichprobe von 2.800 Personen ab 16 Jahren ausgewählt.

Österreich hat sich nach einem frühen Shutdown Mitte März seit einiger Zeit wieder zum stufenweisen Hochfahren der Wirtschaft entschlossen. Grundlage ist die äußerst niedrige Zahl an täglichen Neuinfektionen, die seit 17. April jeweils unter 100 Fällen liegt. In den Krankenhäusern müssen aktuell nur rund 400 Covid-19-Patienten behandelt werden. Seit Samstag haben alle Geschäfte wieder geöffnet. Mitte Mai sollen die Restaurants folgen, Ende Mai die Hotels.

(dpa/rt)

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