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Krim als russisches Staatsgebiet markiert: Estland ruft Schulbuch zurück

Krim als russisches Staatsgebiet markiert: Estland ruft Schulbuch zurück
Symbolbild
Das estnische Bildungsministerium hat ein englischsprachiges Lehrbuch zurückgerufen, in dem die Halbinsel Krim als Teil Russlands dargestellt ist. Ein ukrainischer Interessenverband in Estland hatte die Behörde auf den angeblichen Fehler aufmerksam gemacht.

Das im Jahr 2018 erschienene Buch "I love English 7" wurde an 200 Schulen in Estland im Unterricht eingesetzt, wie der Estnische Rundfunk vergangene Woche berichtete. Darin sei die Schwarzmeerhalbinsel Krim auf einer Landkarte mit grüner Farbe als russisches Staatsgebiet eingezeichnet – und nicht mit gelber Farbe wie die Ukraine.

Ein historischer Moment. Russlands Präsident Wladimir Putin (2. v. r.), der Premierminister der Krim Sergei Aksjonow (l.), der Parlamentspräsident Wladimir Konstantinow (2. v. l) und der Bürgermeister von Sewastopol Alexei Chaly unterschreiben die Krim-Beitrittserklärung am 18. März 2014 in Moskau.

Nachdem die Abbildung zwei Jahre lang niemanden aufgefallen war, beschwerte sich nun ein ukrainischer Interessenverband und machte das estnische Bildungsministerium auf den angeblichen Fehler aufmerksam.

Laut Aavo Kennik, Leiter des Verlags Studium, stammte die Karte aus einem frei zugänglichen Internetarchiv. Dass sie abgedruckt wurde, sei ein Fehler, den niemand bemerkt habe. Der Nachdruck der Bücher werde zwischen 10.000 und 20.000 Euro kosten, schätzte Kennik. Da es sich um ein Sprachlehrbuch handle, habe der Verlag dem Inhalt der Karte weder aus geografischer noch politischer Sicht Bedeutung beigemessen, so der Verlagsleiter.

Die Bücher werden voraussichtlich bis zum Beginn des neuen Schuljahres im Herbst korrigiert. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Schulbetrieb in Estland auf Fernunterricht umgestellt.

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