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Idlib-Krise: USA verweigern Türkei Luftunterstützung

Idlib-Krise: USA verweigern Türkei Luftunterstützung
Archivbild
Während die NATO-Staaten verbal der Türkei ihren Beistand im Konflikt um die syrische Provinz Idlib verkündeten, scheinen sie diesen Worten keine Taten folgen lassen zu wollen. So erklärte Pentagon-Chef Mark Esper, dass die Türkei keine US-Luftunterstützung erwarten solle.

Die Vereinigten Staaten werden der Türkei in der syrischen Provinz Idlib keine Luftunterstützung leisten. Dies erklärte US-Verteidigungsminister Mark Esper am Montag auf einer Pressekonferenz in Washington. Auf die direkte Frage, ob die US-Hilfe Luftunterstützung umfassen würde, antwortete Esper unverblümt mit "Nein".

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan nutzt immer wieder gerne martialische Worte, um seinen Anliegen Nachdruck zu verleihen, (Symbolbild)

Ich sollte hinzufügen, dass die Vereinigten Staaten eine verstärkte humanitäre Hilfe für die Menschen in Syrien in Betracht ziehen. Das ist eine Angelegenheit, über die ich [mit Außenminister Mike Pompeo] ein Gespräch geführt habe", sagte Esper.

Der Verteidigungsminister bestätigte auch, dass er mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg über die Lage in Syrien gesprochen hat. Die sei NATO auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Zur jüngsten Ankündigung aus Ankara, die Türkei wolle ihre Grenzen zur Europäischen Union öffnen, sagte Esper, dass dies die Entscheidung der Türkei sei.

Auf die Frage, was er seinem türkischen Amtskollegen Hulusi Akar während ihres jüngsten Telefongesprächs gesagt hatte, antwortete Esper, er habe vermittelt, dass "die Russen nicht immer gute Partner sind".

Ebenfalls am Montag erklärte der Vorsitzende des US-Generalstabschefs Mark Milley, dass es "keine klaren, eindeutigen Informationen darüber gibt", welche Flugzeuge im Einsatz waren, als es letzte Woche zu dem tödlichen Angriff auf die türkischen Truppen in Idlib kam.

Nach einem Luftangriff steigt über der Stadt Saraqib eine Rauchsäule auf. Die Stadt ist ein strategisch wichtiger Verkehrsknotenpunkt und seit Wochen heftig umkämpft.

Zuvor hatte Moskau betont, dass die russischen Luftstreitkräfte an den Angriffen in der Gegend von Behun in der Provinz Idlib, bei denen türkische Soldaten getötet wurden, nicht beteiligt waren. Später stellte das dem Verteidigungsministerium angegliederte Russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien klar, dass die türkischen Streitkräfte in Syrien von syrischer Seite bei der Vergeltung für eine Offensive der al-Nusra-Front getroffen wurden. Diese türkischen Truppenteile hätten sich außerhalb ihrer Beobachtungsposten aufgehalten, nämlich in demselben Gebiet wie die Kämpfer der terroristischen al-Nusra-Front.

Am Samstag bestätigte US-Präsident Donald Trump, dass er mit dem Präsidenten Erdoğan die Bitte der Türkei, vorübergehend US-Patriot-Raketen in der Südtürkei zu stationieren, besprochen habe. Er fügte hinzu, dass die Gespräche noch andauern würden.

Zuvor hatte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu die NATO-Verbündeten der Türkei aufgefordert, das Land bei der Luftverteidigung und durch nachrichtendienstliche Zusammenarbeit zu unterstützen.

Im Februar brach eine Krise um die syrische Idlib-Provinz aus, nachdem türkische Militärangehörige während einer syrischen Militäroffensive gegen die terroristischen Verbündeten Ankaras in Syrien starben. Damaskus begann seine Operation in der Provinz im Dezember nach wiederholten Angriffen auf syrische Truppen durch die dorthin abgedrängten militanten Dschihadisten.

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