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Boomendes Geschäft im Iran: Steigender Absatz von Flaggen für den brennenden Protest

Boomendes Geschäft im Iran: Steigender Absatz von Flaggen für den brennenden Protest
Flaggenfabrik im iranischen Chomein, 28. Januar 2020
Eine Fabrik in der Hauptstadt Teheran produziert pro Monat 2.000 US-, britische und israelische Flaggen. Diese sind für Demonstrationen gegen die Politik aus dem Ausland gedacht. Seit dem Mord am iranischen Topgeneral Soleimani durch die USA steigt die Nachfrage.

Die Fabrik Diba Parcham Khomeini liegt im Südwesten der iranischen Hauptstadt Teheran. In den Flaggen steckt viel Handarbeit und Liebe zum Detail. Der Besitzer der Flaggenfabrik Ghasem Ghanjani sagt über das blühende Geschäft: 

Wir haben keine Probleme mit dem (US-)amerikanischen und dem britischen Volk. Wir haben Probleme mit deren Regierungen. Wir haben ein Problem mit ihren Präsidenten, mit den falschen Gesetzen, die sie haben. 

Die Flaggen Israels, der USA und Großbritanniens bei Protesten in Brand zu setzen oder darauf herumzutrampeln, sei nur ein Ausdruck des Protests gegen deren Politik.

Zu den Verkaufsschlagern gehört auch eine Version der israelischen Nationalflagge, auf der neben dem Davidstern in persischer Schrift "Tod Israel" zu lesen ist.

Boomendes Geschäft im Iran: Steigender Absatz von Flaggen für den brennenden Protest
Israelische Flaggen mit persischer Aufschrift "Tod Israel" in einer Flaggenfabrik im iranischen Chomein, 28. Januar 2020

Für die israelische Regierung unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist der Iran ein "Terrorsponsor", der seine "Islamische Revolution" exportiert. Netanjahu begrüßt die harten Sanktionen der USA gegen den Iran. US-Präsident Donald Trump verfolgt eine Politik des "maximalen Drucks", mit der er den Iran wirtschaftlich in die Knie zwingen will.

Boomendes Geschäft im Iran: Steigender Absatz von Flaggen für den brennenden Protest
Demonstranten in Teheran verbrennen am 3. Januar 2020 US- und britische Flaggen bei Protesten gegen die Ermordung des iranischen Generals Soleimani.

Der Mord der USA am hochrangigen General Qassem Soleimani im Irak hatte zu Protesten im Iran geführt und ließ die Nachfrage nach Flaggen steigen.

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