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Europäische Militär-Operation in der Straße von Hormus gestartet – Auch Deutschland dabei

Europäische Militär-Operation in der Straße von Hormus gestartet – Auch Deutschland dabei
Symbolfoto.
Frankreich hat am Montag bekannt gegeben, dass die europäische Seeüberwachungsmission in der Straße von Hormus begonnen hat. Diese Mission ist eine direkte Antwort auf die von den USA angeführte Marinemission im Persischen Golf, die sich explizit gegen den Iran richtet.

Die USA forderten im Sommer vergangenen Jahres eine Marinemission, nachdem die Spannungen im Persischen Golf stark zugenommen haben. Tankerschiffe unter unterschiedlicher Flagge fahrend wurden angegriffen, ein britischer Tanker wurde vom Iran festgesetzt, nachdem zuvor ein iranischer vor Gibraltar durch ein britisches Sonderkommando gestürmt wurde. Provokationen auf beiden Seiten führten zu einer erheblichen Gefahr einer Eskalation.

15. Januar 2019, Persischer Golf. Verbündete führen Militärübungen durch.

Doch mit Ausnahme von Großbritannien und Albanien wollte sich kein europäisches Land der US-Initiative anschließen. Da diese Mission eine militärische Komponente enthielt und sich implizit gegen den Iran richtete, erteilte die Bundesregierung diesem Vorhaben eine Absage. Ungeachtet dessen, begann die US-geführte Mission – offiziell als International Maritime Security Construct (IMSC) getauft – mit Beteiligung von Großbritannien, Albanien, Australien, Bahrain (wo der Sitz der 5. Flotte der US-Marine ist), Saudi-Arabien und der Vereinigten Arabischen Emirate Anfang November 2019. 

Um dem IMSC eine europäische Antwort entgegenzustellen, haben sich insgesamt acht Länder (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Portugal) der Operation EMASOH (European-Led Mission Awareness Strait of Hormuz) angeschlossen, die am Montag gestartet ist. Diese von Frankreich angeführte Mission hat ihr Hauptquartier in Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emiraten aufgeschlagen, wo Frankreich selbst über einen Stützpunkt verfügt. Ziel von EMASOH sei es, "ein sicheres Navigationsumfeld zu gewährleisten und die gegenwärtigen regionalen Spannungen abzubauen", heißt es in der Erklärung des französischen Außenministeriums.  

Im Gegensatz zu IMSC ist eine militärische Eskorte von Handelsschiffen oder Tankern vorerst nicht vorgesehen, sondern es soll eine "Überwachung des Seeverkehrs und das Erfassen der Situation" stattfinden. Das Einsatzgebiet soll den östlichen Teil des Persischen Golfs, die Straße von Hormus und den Golf von Oman umfassen und man werde natürlich "internationalen Gewässern" operieren.

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