Nahost

Iranischer Präsident erklärt Pentagon und US-Armee zu Terrororganisation

Das iranische Parlament hatte eine Resolution verabschiedet, die US-Armee und Pentagon als terroristische Organisationen einstuft. Der iranische Präsident ordnete nun die Umsetzung der Resolution an. Diese war eine Reaktion auf die Ermodrung von General Soleimani.
Iranischer Präsident erklärt Pentagon und US-Armee zu TerrororganisationQuelle: Reuters © Keith Bedford

Die USA hatten den iranischen General Qassem Soleimani und seine Gefolgsleute am 3. Januar unweit des internationalen Flughafens im irakischen Bagdad gezielt mittels einer Drohne getötet. In einer offenen Sitzung des iranischen Parlaments wurde als Reaktion darauf am vergangenen Dienstag in einem Dringlichkeitsantrag entschieden, das Pentagon und die US-Armee auf die Schwarze Liste zu setzen.

Am Montag unterzeichnete der iranische Präsident Hassan Rohani die Resolution und forderte deren schnelle Umsetzung.

Die Ermordung Soleimanis hatte US-Präsident Donald Trump angeordnet und umging dabei den Kongress. Das irakische Parlament entschied daraufhin, ausländische Truppen müssten das Land verlassen. Der Iran hatte mit Angriffen auf von den USA genutzte Militärbasen im Irak reagiert. Getötet wurde dabei niemand.

Die Ursache für die derzeitigen Spannungen in der Region sieht das geistige Oberhaupt des Iran Ajatollah Ali Chamenei in den "korrupten Handlungen" der USA. Der einzige Weg, diesen entgegenzutreten, sei eine "interregionale Zusammenarbeit".

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team