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Nach Angriffen auf US-Basen: Iranische Armee fordert USA zum Rückzug aus dem Nahen Osten auf

Nach Angriffen auf US-Basen: Iranische Armee fordert USA zum Rückzug aus dem Nahen Osten auf
Eine Parade des iranischen Militärs (Archivbild)
Nach dem iranischen Vergeltungsschlag auf US-Stellungen im Irak ist keine Deeskalation in Sicht. Iranische Militärs erklärten ihre Forderung, dass sich die USA aus der Region zurückziehen müssen. Irakische Milizen kündigten weitere Vergeltungsschläge an.

Die iranische Armee hat die USA nach dem Angriff auf US-Stellungen im Irak dazu aufgefordert, ihre Truppen aus dem Nahen Osten abzuziehen. Dies berichtete das staatliche iranische Fernsehen. Demzufolge konnte die US-Armee keine der von Iran aus abgefeuerten Raketen abfangen. 80 US-Soldaten seien bei den Angriffen getötet worden.

US-Hubschrauber auf der nun attackierten Basis Ain al-Assad im Jahr 2004

Jetzt, da sie unsere Macht verstanden haben, ist es Zeit für die Vereinigten Staaten, ihre Truppen aus dem Nahen Osten zurückzuziehen", erklärte der Generalstabschef der iranischen Armee, Mohammad Bagheri.

Das iranische Militär drohte damit, im Fall einer erneuten Eskalation seitens der USA weitere 100 US-Ziele im Visier zu haben.

In einer weiteren Erklärung machte die Iranische Revolutionsgarde auch Israel für die US-Aggressionen gegenüber dem Iran verantwortlich:

Wir erachten in keinster Weise das zionistische Regime [Israel] als getrennt von dem kriminellen Regime [die USA] hinsichtlich dieser Verbrechen", teilte die Revolutionsgarde mit.

Zuvor hatte allerdings der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angesichts der Ermordung des iranischen Feldherrn Qassem Soleimani erklärt, dass Israel sich aus einem potentiellen Konflikt zwischen dem Iran und den USA raushalten sollte.

Die irakischen Volksmobilmachungskräfte, eine Dachorganisation überwiegend schiitischer Milizen im Irak, die im Kampf gegen den IS gegründet wurde, erklärten derweil, dass ihre Reaktion auf den US-Angriff nicht geringer ausfallen werde als die iranische. Bei dem Mordanschlag auf Soleimani war auch der hochrangige irakische Kommandeur Abu Mahdi al-Muhandis ums Leben gekommen.

Jetzt ist es Zeit für die erste Reaktion auf die Ermordung des Märtyrer-Kommandeurs Muhandis. Und weil die Irakis tapfer und eifrig sind, wird ihre Reaktion nicht geringer ausfallen als die des Iran. Das ist ein Versprechen", erklärte der Kommandeur der irakischen Volksmobilmachungskräfte, Qais al-Khazali, am Mittwoch.

Auch aus Deutschland liegen erste Reaktionen vor.

Während Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die iranischen Angriffe als "Aggression" verurteilte, erklärte der Linken-Abgeordnete Alexander S. Neu auf Twitter, dass sie als legitime Reaktion auf die Ermordung Soleimanis zu betrachten seien:

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