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US-geführte Marinekoalition zur "Sicherung" der Straße von Hormus eröffnet Zentrale in Bahrain

US-geführte Marinekoalition zur "Sicherung" der Straße von Hormus eröffnet Zentrale in Bahrain
15. Januar 2019, Persischer Golf. Verbündete führen Militärübungen durch.
Eine vom US-Militär geführte Marinekoalition eröffnete am Donnerstag ihr Kommandozentrum in Bahrain. Neben den USA sind Großbritannien, Australien, Albanien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien beteiligt. Die gemeinsame Bedrohung sei der Iran.

Die von den USA geführte Marinekoalition im Golf eröffnete am Donnerstag ein Kommandozentrum in Bahrain. Das teilte die Fünfte Flotte der USA in einer Erklärung mit. Offizielles Ziel sei die Sicherung der kommerziellen Schifffahrt rund um die Straße von Hormus, eine Region, in der es nach diversen Tankerangriffen zuletzt zu Auseinandersetzungen gekommen ist. Die US-Regierung sowie einige Verbündete machten den Iran für die Angriffe verantwortlich. Der Seeweg vom Golf von Oman in den Persischen Golf durch das Nadelöhr von Hormus ist auch ein wichtiger Transportweg für Öltanker.

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(Symbolbild). Der Zerstörer der Royal Navy, HMS Duncan, durchquert den Suezkanal in den Golf, 28. Juli 2019.

Bei der Zeremonie am Donnerstag kamen Teilnehmer aus Australien, Bahrain, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten zusammen, außerdem wurde das neueste Mitglied der "Internationalen Allianz für maritime Sicherheit" (IMSC, International Maritime Security Construct), Albanien, begrüßt. US-Konteradmiral Alvin Holsey wurde zum Befehlshaber der Koalition ernannt. Im Kommandozentrum würden künftig alle Informationen der beteiligten Marinen und Industriepartner gebündelt, um einen möglichst effektiven Einsatz zu gewährleisten, hieß es.

Das US-Militär machte zunächst keine genauen Angaben dazu, wie viele Schiffe und Soldaten an dem Einsatz beteiligt sind. Es kämen an wichtigen Nadelöhren große Schiffe wie Fregatten und Zerstörer zum Einsatz, hieß es. Kleinere Patrouillenboote und Korvetten kontrollierten die dazwischenliegenden Schifffahrtsstraßen, zudem finde auch eine Überwachung des Schiffsverkehrs aus der Luft statt. Die US-Regierung hatte den Einsatz zunächst als "Operation Sentinel" (Wacheinsatz) bezeichnet, spricht aber inzwischen von einer "Internationalen Allianz für maritime Sicherheit" (IMSC).

Bereits am 20. Oktober fand in Bahrains Hauptstadt Manama ein von den USA geleiteter zweitägiger Gipfel statt, dessen Hauptthema die "iranische Bedrohung im Persischen Golf" war. Neben Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Oman nahm auch Israel daran teil, was Hamas-Sprecher Hazim Qasim zu der Aussage veranlasste, dass Versuche, die israelische Besatzung in die Region zu integrieren, zum Scheitern verurteilt seien. Bahrain ist die Heimat der Fünften Flotte, unterhält aber keine diplomatischen Beziehungen zu Israel.

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