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Russische Militärquelle: Saudi-Arabiens US-Luftabwehrsysteme nicht für Ernstfall geeignet

Russische Militärquelle: Saudi-Arabiens US-Luftabwehrsysteme nicht für Ernstfall geeignet
Symbolbild zeigt ein in der Türkei stationiertes Patriot-Luftabwehrsystem des US-Militärs.
Dutzende US-Patriot-Luftabwehrsysteme sowie mit dem Aegis-Kampfsystem ausgerüstete US-Zerstörer und Radare bewachen den saudischen Luftraum. Doch sie alle konnten den Angriff auf die saudischen Ölanlagen am vergangenen Wochenende nicht stoppen.

Mittels US-Waffenlieferungen sei es Saudi-Arabien gelungen, "das leistungsfähigste Luftverteidigungssystem in der Region aufzubauen, das eine vollständige Radarabdeckung bietet", erklärte am Donnerstag ein Vertreter des russischen Militärs gegenüber Medien.

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Derzeit gebe es 88 Patriot-Luftabwehrbatterien – bei 52 davon handele es sich um die neueste PAC-3-Version –, die die nördliche Grenze Saudi-Arabiens abschirmen, so die Militärquelle. Darüber hinaus durchquerten drei mit 100 SM-2-Raketen bewaffnete Lenkwaffenzerstörer die Gewässer des Persischen Golfs vor der saudischen Küste.

Russische Militärquelle: Saudi-Arabiens US-Luftabwehrsysteme nicht für Ernstfall geeignet
Standorte der Patriot-Systeme in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten laut einer Quelle des russischen Verteidigungsministeriums (Äußere Kreise: Erfassungsbereich, Rote Kreise: Abschussreichweite).

Aber ihre Effizienz sei fragwürdig, wenn sie unter realen Bedingungen auf die Probe gestellt werden, so der Militär:

Die Luftverteidigungssysteme Patriot und Aegis entsprechen nicht ihren beworbenen Eigenschaften – sie sind ineffizient gegen kleine Flugobjekte und Marschflugkörper. Sie sind einfach nicht in der Lage, einen feindlichen Angriff mit einem massiven Einsatz flugfähiger Waffen im Ernstfall abzuwehren.

Die Äußerungen des russischen Vertreters fallen mitten in die Debatte, warum das Militär des Königreichs nicht in der Lage war, Luftangriffe auf seine Erdölanlagen zu verhindern. Am Donnerstag bemühte sich US-Außenminister Mike Pompeo, eine Erklärung für das Scheitern zu finden. Er sagte, dass "einige der besten [Abwehrsysteme] der Welt nicht immer alles auffangen" könnten. Dies wäre vielleicht plausibel, wenn nur ein Patriot-System die Anlagen geschützt hätte, und nicht ein Dutzend, so der russische Militärvertreter. 

Huthi-Rebellen im Jemen hatten am Wochenende die Verantwortung für den verheerenden Angriff übernommen und erklärt, dieser sei eine Reaktion auf die saudische Invasion ihres Landes. Die USA und Saudi-Arabien beschuldigen jedoch den Iran für die Tat – was Teheran strikt zurückweist.

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