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Putin an Saudi-Arabien: Unsere Abwehrsysteme könnten euch schützen, so wie die Türkei und den Iran

Putin an Saudi-Arabien: Unsere Abwehrsysteme könnten euch schützen, so wie die Türkei und den Iran
Das S-400-Triumf-Luftabwehrsystem in Einsatzposition – es könnte auch Saudi-Arabien schützen, meinte der russische Präsident Wladimir Putin angesichts der jüngsten Drohnenangriffe auf die Ölanlagen der Golfmonarchie.
Russlands Präsident Wladimir Putin erinnerte daran, dass der Koran den Einsatz von Gewalt verbietet, außer zum Schutz der Menschen. Moskau ist in diesem Sinne bereit, neben der Türkei und dem Iran auch Saudi-Arabien mit seinen Luftabwehrsystemen zu unterstützen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat vorgeschlagen, dass Saudi-Arabien russische Luftverteidigungssysteme kaufen sollte, um seine Ölanlagen vor Drohnenangriffen zu schützen, und weist auf den Iran und die Türkei hin, die die russischen Luftabwehrsysteme S-300 bzw. S-400 betreiben.

Ein Sprecher der saudisch geführten Koalition präsentiert Satellitenbilder des Drohnenangriffs, Riad, Saudi-Arabien, 16. September 2019

Gegenüber Reportern sagte Putin am Montag in Ankara:

Saudi-Arabien muss eine kluge Entscheidung treffen, wie der Iran es mit dem Kauf unserer S-300 tat und wie Herr Erdoğan es mit der Entscheidung tat, die fortschrittlichsten S-400-Triumf-Luftverteidigungssysteme aus Russland zu kaufen. Derartige Systeme sind in der Lage, jede Art von Infrastruktur in Saudi-Arabien vor jeder Art von Angriff zu schützen.

Putin antwortete auf eine Frage zum jüngsten Drohnenangriff auf saudi-arabische Ölanlagen, den Washington dem Iran angelastet hat, obwohl die Huthi-Rebellen des Jemen die Verantwortung übernommen haben. Eine von Saudi-Arabien geführte Koalition fiel 2015 in den Jemen ein und kämpft seitdem dort gegen die Huthis.

Die jüngste Eskalation der militärischen Auseinandersetzungen im Jemen gehörte zwar nicht zu den Themen, die auf dem fünften trilateralen Syrien-Gipfel in Ankara zwischen Putin, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani diskutiert wurden. Die drei führenden Politiker waren sich jedoch einig, dass der Konflikt im Jemen so schnell wie möglich beendet werden muss.

Putin zitierte den Koran, um den Krieg der saudischen Koalition gegen den Jemen zu kritisieren, und sagte, dass das heilige Buch des Islam als einzige legitime Form der Gewalt die Selbstverteidigung kenne. Er sprach in diesem Zusammenhang von den russischen Luftabwehrssystemen als mögliche Lösung.

Der Iran betreibt die Verteidigungssysteme S-300 seit 2017. Die Türkei erhielt die erste Charge der Systeme S-400 im Juli. Die zweite Phase der Lieferungen wurde am vergangenen Sonntag abgeschlossen. Der Kauf der S-400 durch Ankara hat zu erheblichen Auseinandersetzungen mit den USA geführt. Aus Angst, dass ihre Computersysteme durch die russischen Waffen gefährdet werden, weigert Washington sich, die neuen F-35-Kampfjets an Ankara auszuliefern.

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