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Iranischer Öltanker vor Saudi-Arabien: Technische Probleme verhindern Weiterfahrt

Iranischer Öltanker vor Saudi-Arabien: Technische Probleme verhindern Weiterfahrt
Symbolbild: Gehisste iranische Flagge auf dem Öltanker Adrian Darya 1, ehemals Grace 1, nach Ende der Beschlagnahmung durch die britische Marine, Straße von Gibraltar, Spanien, 18. August 2019.
Das iranische Ölministerium gab bekannt, dass die Crew an der Beseitigung des technischen Fehlers arbeite. Der Ausfall der Technik verhindert die Weiterfahrt. Der letzte Vorfall dieser Art zwang den Iran zu einer Reparatur auf saudischem Boden – für 10 Millionen Dollar.

Am Dienstag, 120 Kilometer von dem saudischen Hafen Yanbu entfernt, versagte die Technik des iranischen Öltankers "HELM". Die National Iranian Tanker Company (NITC) bestätigte diesen Zwischenfall. Der Technische Direktor der NITC, Akbar Jabalameli, erklärte:

Die Crew des Tankers ist mit der Behebung des Defekts beschäftigt, und das Schiff befindet sich in einer aus sicherheitstechnischer Sicht stabilen Situation.

Der Tanker ist mit 1,3 Millionen Tonnen Rohöl beladen und war auf dem Weg in den Suezkanal. Gestartet war er von der iranischen Insel Charg aus.

Die HELM findet sich auch auf der Sanktionsliste des US-Finanzministeriums wieder. Gerade erst wurde der beschlagnahmte Tanker Grace 1, der nun in Adrian Darya 1 umgetauft wurde, wieder freigegeben. Mit Hilfe der britischen Marine war der Öltanker am 4. Juli, beladen mit iranischem Rohöl, beschlagnahmt worden. Teheran wurde vorgeworfen, damit gegen Sanktionen verstoßen zu haben, denn das Öl sei für Syrien bestimmt gewesen. Teheran wiederum dementierte. 

Sollte die HELM-Crew den technischen Fehler nicht selbst beheben können, dürfte es teuer werden. Als der iranische Öltanker Happiness 1 einen technischen Ausfall erlitt, musste dieser in den saudischen Hafen von Dschidda gebracht werden. Die Reparatur kostete die Islamische Republik Iran 10 Millionen Dollar. 

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