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"Art von Selbstverletzung" – Tätowierte im Iran bekommen Führerschein nur nach psychologischem Test

"Art von Selbstverletzung" – Tätowierte im Iran bekommen Führerschein nur nach psychologischem Test
Im Iran sollen sich Tätowierte künftig einem psychologischen Test unterziehen, bevor sie einen Führerschein beantragen dürfen. Wer sich selbst Verletzungen zufüge, der leide an einer psychischen Störung, sagte der Sprecher der iranischen Verkehrspolizei.

Tätowierungen sind im Iran nicht verboten, gelten jedoch als konträr zu "islamischen Werten" und als Symbol der "Verwestlichung" der Gesellschaft. Hardliner der Islamischen Republik stufen Tattoos als Ausdruck einer "westlichen Kulturinvasion" ein. Dennoch werden sie bei Jugendlichen immer beliebter – zum Nachteil der iranischen Sittenpolizei, der Basidschis.

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Der Sprecher der iranischen Verkehrspolizei, Mussavi-Panah, teilte der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag mit:

Die Tätowierung ist eine Art von Selbstverletzung, und Personen, die das tun, leiden eventuell an psychischen Störungen. Tattoos gelten als Hinweis auf eine psychische Erkrankung. Die Fahrerlaubnis darf daher nur nach einem erfolgreichen Test beantragt werden.

Mussavi-Panah forderte Eltern dazu auf, derartige Verhaltensweisen und Selbstverletzungen ihrer Kinder zu verhindern, indem sie einer strengen Kontrolle unterzogen werden.

Ein bekennender Tattoo-Fan ist der deutsch-iranische Fußballspieler und Kapitän der iranischen Fußballnationalmannschaft, Ashkan Dejagah, weswegen er beinahe von der Ethik-Kommission des iranischen Fußballverbandes suspendiert wurde. Davon blieb er letzten Endes verschont, jedoch ist er gezwungen, nur noch in langärmeligen Trikots zu spielen.

Tätowierungen sind besonders bei Nationalspielern nicht gern gesehen, da sie als Vorbilder für die Jugend gelten und damit die islamischen Werte gefährden würden.

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