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Erster in Syrien getöteter britischer Soldat kam durch US-Sprengstoff ums Leben

Erster in Syrien getöteter britischer Soldat kam durch US-Sprengstoff ums Leben
US-Soldat in Manbidsch, Syrien, November 2018 (Symbolbild).
Bisher hieß es von US-Beamten, dass der erste in Syrien getötete britische Soldat durch eine feindliche Bombe ums Leben kam. Wie das britische Verteidigungsministerium bestätigte, starb der 33-Jährige jedoch an den Folgen von Sprengstoffen, die vom US-Militär stammen.

Sergeant Tonroe war der einzige britische Soldat, der im aktiven Dienst bei Operationen gegen den IS starb. Er war in die US-Spezialeinheiten eingebettet worden und kam im März 2018 in der Nähe der Stadt Manbidsch in einem nächtlichen Einsatz ums Leben. Auch ein amerikanischer Soldat wurde dabei getötet und fünf weitere Personen verwundet.

US-Beamte hatten zuvor mitgeteilt, dass der britische Soldat während der "Operation Inherent Resolve" gegen den IS durch eine Straßenbombe mit einem improvisierten Sprengsatz getötet wurde, welche auf terroristische Angreifer zurückgeht.

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Eine Untersuchung der Explosion in Manbidsch hat jetzt jedoch ergeben, dass Sergeant Tonroe durch einen Sprengsatz US-amerikanischer Spezialeinheiten getötet wurde.

US-amerikanische Truppen zusammen mit Kämpfern der syrischen Opposition.

Eine Sprecherin des britischen Verteidigungsministeriums teilte mit:

Sergeant Matt Tonroe starb an Explosionsverletzungen, die durch eine Explosion während einer militärischen Operation verursacht worden waren. Es wurde zunächst angenommen, dass Sergeant Tonroe durch feindliche Aktionen getötet wurde, aber die nachfolgende Untersuchung kam zu dem Schluss, dass Sergeant Tonroe durch die zufällige Detonation von Sprengstoffen getötet wurde, die von Koalitionstruppen getragen worden waren.

Der seit 2015 von London genehmigte Einsatz britischer Spezialeinheiten in Syrien geschieht unter großer Geheimhaltung. Das britische Parlament hat keine Aufsicht über die Spezialeinheiten.

Der Autopsie in Großbritannien folgte eine öffentliche Anhörung, welche jedoch medial wenig beachtet wurde, wie Phil Miller schreibt. Demnach sollten britische und US-Spezialeinheiten aufgrund des im Frühjahr 2018 wieder erstarkten IS Ende März desselben Jahres im Schutz der Dunkelheit eine Operation gegen einen IS-Kämpfer durchführen.

Dass es sich um eine Straßenbombe gehandelt habe, wurde mittlerweile aus mehreren Gründen ausgeschlossen, darunter chemische Proben, die mit "militärischer Qualität" und nicht mit "hausgemachten" Sprengstoffen übereinstimmen, die Art der Detonation und Fehlen von Komponenten, die auf eine Sprengfalle durch eine unkonventionelle Sprengvorrichtung (IED) hindeutet.

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