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Israelische NGO: Erlös des gekaperten iranischen Tankers soll Opfer von Hamas-Angriff entschädigen

Israelische NGO: Erlös des gekaperten iranischen Tankers soll Opfer von Hamas-Angriff entschädigen
Der beschlagnahmte iranische Öltanker Grace I in Gibraltar, spanisches Gebiet, 4. Juli 2019.
Eine israelische NGO fordert, den beschlagnahmten iranischen Tanker zu verkaufen und die Erlöse hieraus den Eltern eines durch einen Angriff in Jerusalem getöteten Säuglings zukommen zu lassen. Hierzu wurde eine Petition beim Obersten Gericht von Gibraltar eingereicht.

Der iranische Tanker Grace I wurde am 4. Juli von Polizisten und Zollbeamten in Gibraltar beschlagnahmt. Die britischen Royal Marines waren an der Beschlagnahmung unterstützend beteiligt. Die USA werfen dem Iran vor, dass der Öltanker auf dem Weg nach Syrien gewesen sei und Teheran damit US-Sanktionen verletzte. Die iranische Regierung bestreitet dies und kündigte Vergeltung an. Der britische Außenminister Jeremy Hunt machte die Freigabe des Tankers davon abhängig, ob der Iran bestätigen kann, dass die Lieferung nicht Syrien als Ziel gehabt habe. 

Vergangene Woche war der Supertanker

Die NGO Shurat Hadin hat es sich weltweit zur Aufgabe gemacht, Opfer von Terrorangriffen zu entschädigen. Ihr größter bisheriger Sieg vor Gericht war die Klage gegen den Iran und Syrien im Jahr 2017, als es um den Tod eines US-amerikanischen Säuglings ging, welches bei Angriffen in Jerusalem ums Leben kam.

Damals entschied das US-Gericht des Regierungsbezirks Columbia, den Eltern müssten vonseiten des Iran 178,5 Millionen Dollar an Entschädigung für den Tod ihres Kindes gezahlt werden. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass der Iran die Hamas unterstütze. 

Shurat Hadin sieht den Verkauf des Tankers als Möglichkeit, um einen Teil der ausstehenden Entschädigungssumme zu begleichen. Das Kind und eine Frau aus Ecuador starben bei einem Angriff durch einen palästinensischen Terroristen im Oktober 2014 in Jerusalem. Der Angreifer, Abdelrahman al-Shaludi, Neffe eines führenden Hamas-Kommandanten, fuhr mit seinem Fahrzeug in zwei Gruppen von Fußgängern. Anschließend attackierte er Passanten mit einer Eisenstange. Die Hamas erklärte ihn zum Helden. 

Die Gründerin von Shurat Hadin, Nitsana Darshan-Leitner, sagte der Nachrichtenagentur AFP in Bezug auf das Gesuch der NGO: 

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