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Oberkommandeur der Revolutionsgarde kritisiert US-amerikanische Nuklearsanktionen gegen Iran

Oberkommandeur der Revolutionsgarde kritisiert US-amerikanische Nuklearsanktionen gegen Iran
Oberkommandeur der iranischen Revolutionsgarde Hossein Salami, Teheran, Iran, 16. Juli 2010.
Der iranische Oberkommandeur der Revolutionsgarde sieht in den US-amerikanischen Nuklearsanktionen den Versuch, den Iran von Forschungserkenntnissen in diesem Bereich fernzuhalten. Gleichzeitig hob er hervor, dass islamische Grundsätze es verbieten, Atomwaffen zu bauen.

Das im Jahr 2015 geschlossene Nuklearabkommen (Joint Comprehensive Plan of Action), wurde im vergangenen Jahr von den Vereinigten Staaten einseitig aufgekündigt. Zuvor aufgehobene Sanktionen traten wieder in Kraft. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump erhöhte zudem den Druck auf die iranische Regierung, um sie wirtschaftlich und politisch zu isolieren. Für Washington stellt der Iran einen Förderer des Terrerorismus dar, der versucht, die Islamische Revolution nach Syrien und in den Jemen zu exportieren.

Hierzu bezog der Oberkommandeur der Revolutionsgarde Generalmajor Hossein Salami am Montag in Mashhad Stellung: 

Warum sollten sie uns wegen der Atomfrage sanktionieren, während die ganze Welt weiß, dass wir keine (Atom-)Waffen verfolgen. Eigentlich haben sie uns für unser Wissen bestraft. Sie kämpfen gegen uns um das Wissen, weil sie wissen, dass diese Kenntnisse die Grundlage für die Macht jeder Nation bilden, und hierdurch unterentwickelte Länder von anderen abhängig werden. 

Ein Blick auf den Hauptkernreaktor Bushehr, 1.200 km südlich von Teheran, 21. August 2010.

Die Regierung in Teheran spricht von einem Wirtschaftskrieg gegen das Land. Die Forderungen des Iran gegenüber Großbritannien, Deutschland und Frankreich, die Handelsbeziehungen zu normalisieren, blieben unbeantwortet. Teheran setzte die Drohung, die Urananreicherung über das Limit des Nuklearabkommens hinaus zu erhöhen, bereits um. 

Salami verwies auch auf die islamische Doktrin seines Landes, welche Atomwaffen verbietet. Er erinnerte an die Ermordung von vier iranischen Nuklearexperten in den Jahren zwischen 2010 und 2012: 

Unser großherziger Anführer hat uns gelehrt, dass wir wissen müssen, um wachsen zu können. Aus diesem Grund hat der Feind unsere Wissenschaftler auf der Straße ermordet, um zu zeigen, wie er dem wissenschaftlichen Fortschritt des Iran standzuhalten versucht. 

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Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigte, dass der Iran die Urananreicherung über das im Nuklearabkommen festgelegte Limit von 3,67 Prozent erhöht hat. Teheran behält sich vor, die Urananreicherung bis auf 20 Prozent zu erhöhen, sollten die Europäer nicht den US-Sanktionen trotzen und den Handel mit Teheran wieder aufnehmen. Frankreichs Regierung hatte bereits seinen höchsten diplomatischen Vertreter nach Teheran geschickt, um zu vermitteln. 

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