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Lawrow: Es gibt Kräfte, die Nahen Osten zum Schlachtfeld gegen Iran verwandeln wollen

Lawrow: Es gibt Kräfte, die Nahen Osten zum Schlachtfeld gegen Iran verwandeln wollen
Der russische Außenminister Sergej Lawrow mit seinem ägyptischen Amtskollegen Samih Schukri am 24. Juni in Moskau
Den Iran für alle Probleme des Nahen Ostens verantwortlich zu machen, sei einfach nur schlechte Politik, hat Moskau verkündet, während in Jerusalem die Nationalen Sicherheitsberater Russlands, Israels und der USA die sich abzeichnende Eskalation in der Region diskutieren.

"Genau wie wir ist auch der Iran legitim auf syrischem Territorium präsent, um im Kampf gegen die Terroristen zu helfen, eingeladen von der legitimen syrischen Regierung", erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag vor Reportern in Moskau nach einem Treffen mit seinem ägyptischen Kollegen Samih Schukri. Ein Großteil ihrer Pressekonferenz war jedoch einem weiteren Treffen gewidmet, da der russische Sicherheitsratssekretär Nikolai Patruschew zu Gesprächen mit seinem israelischen Amtskollegen Meir Ben-Shabbat und dem nationalen Sicherheitsberater der USA, John Bolton, in Jerusalem weilt.

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Weitere Treffen zwischen Patruschew, Bolton und Ben-Shabbat sind für Dienstag geplant, und die drei sollen eine gemeinsame Erklärung abgeben. Bolton wurde nach Israel entsandt, während Außenminister Mike Pompeo in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Saudi-Arabien flog. US-Präsident Donald Trump hatte in der vergangenen Woche beschlossen, doch keinen Angriff gegen den Iran zu starten. Pompeos offiziell veröffentlichte Agenda umfasst Diskussionen über "Gefahren, die von iranischen destabilisierenden Aktivitäten ausgehen".

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Diese Fokussierung auf den Iran unter Ausschluss von allem anderen sei "kontraproduktiv", sagte Lawrow. "Israel und die Amerikaner sind vor allem mit dem Iran beschäftigt, nicht nur, wenn es um Syrien geht, sondern auch um diese Region im Allgemeinen und vielleicht sogar in einem viel größeren geografischen Gebiet."

Wir halten es für sehr, sehr gefährlich, wie sich die Situation im [Persischen Golf] sowie in Syrien entwickelt. Es gibt Versuche, das Gebiet Syriens in ein Schlachtfeld zwischen Israel und dem Iran, zwischen Sunniten und Schiiten, zu verwandeln. Das ist schlecht und verschärft die Krise nur", warnte der russische Spitzendiplomat.

Er benannte kein bestimmtes Land als Schuldigen, aber die Stoßrichtung der Bemerkung war vollends klar. Zuvor hatte Washington zusätzliche Sanktionen gegen den Iran angekündigt, darunter den Obersten Führer Ajatollah Ali Chāmeneʾi persönlich.

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