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Brände durch Hitzewelle in Israel – Regierung will Notstand ausrufen

Brände durch Hitzewelle in Israel – Regierung will Notstand ausrufen
Symbolbild: Löschflugzeug über Haifa, Israel, 25. November 2016.
Auf Bitten des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu eilen Italien, Griechenland, Kroatien und Zypern zu Hilfe, um die Brände in Israel zu bekämpfen. Tausende mussten bereits evakuiert werden. Am Freitag könnte sich die Lage verschlimmern und der Notstand ausgerufen werden.

Das größte Feuer lodert im Wald von Ben-Schemen sowie in der 250-Seelen-Gemeinde Mevo Modiim im Zentrum Israels. Die Ortschaft wurde größtenteils zerstört. Auch in Tarum, Neot Kedumim, Kfar Daniel, Kfar Uriya, Karmia und Harel mussten die Menschen evakuiert werden. Insgesamt 3.500 Menschen waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Weitere Evakuierungen werden vorbereitet. 

Seit Monaten schicken Palästinenser aus dem Gazastreifen improvisierte Brandsätze angehängt an Drachen, wie hier, oder Luftballons nach Israel. Die Brände, die sie damit auslösen, haben bereits Millionenschäden verursacht.

Der Minister für öffentliche Sicherheit Israels, Gilad Erdan, instruierte Behörden und die Feuerwehr, dass am Freitag, angesichts der zu erwartenden hohen Temperaturen, der nationale Notstand ausgerufen werden könnte. Einige der Brände wurden durch Feuerballons aus Gaza entfacht. Ein Großteil aber, so Erdan, wurde durch die herrschende Hitzewelle ausgelöst. Am Freitag werden in Tel Aviv Temperaturen von 37 Grad, 43 Grad in Beersheba und 50 Grad in Arava erwartet.

Auf Drängen des israelischen Ministerpräsidenten sind Feuerwehrleute mit Löschflugzeugen aus Zypern, Griechenland, Kroatien und Italien auf dem Weg nach Israel, um gegen die Flammen zu kämpfen. Für den Einsatz am Boden sind bereits Feuerwehrleute aus Zypern in Israel eingetroffen. Weitere Einsatzkräfte werden gegen Mittag (Ortszeit) erwartet. 

Die Hauptverkehrsstraße 443 zwischen Tel Aviv und Jerusalem musste geschlossen werden. 22 Menschen wurden wegen leichter oder mittlerer Rauchvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert.

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