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Eine weitere False Flag? Die USA und der neue Chemiewaffeneinsatz in Syrien

Eine weitere False Flag? Die USA und der neue Chemiewaffeneinsatz in Syrien
Chemikalien in einer ehemaligen Stellung der Rebellen in Duma im April 2018
Erneut beschuldigen die USA die syrische Regierung, einen Angriff mit Chemiewaffen durchgeführt zu haben. Beweise gibt es nicht, dennoch droht Washington bereits mit "Reaktionen". Tage zuvor hatte Russland vor einem möglichen Angriff unter falscher Flagge gewarnt.

Das US-Außenministerium unterstellt der syrischen Regierung erneut einen Angriff mit Chemiewaffen und droht Ihr mit einer "schnellen und angemessenen" Reaktion.

Im Mittelpunkt des Interesses: Die in Duma gefundenen gelben Zylinder, aus denen Chlorgas ausgeströmt sein soll (im Bild:

In einer Erklärung vom Dienstag behauptete Washington, die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad sei wahrscheinlich dafür verantwortlich, Zivilisten in den von militanten Islamisten kontrollierten Gebieten der Provinz Idlib mit Chlorgas angriffen zu haben. Im Statement heißt es:

Wir sehen weiterhin Anzeichen dafür, dass das Assad-Regime erneut Chemiewaffen eingesetzt hat, unter anderem bei einem mutmaßlichen Chlorgasangriff im Nordwesten Syriens am morgen des 19. Mai. 

Trotz der offensichtlichen Unsicherheiten verstieg sich das Außenministerium zu Drohungen gegen Damaskus:

Wir sammeln immer noch Informationen über diesen Vorfall, wiederholen aber unsere Warnung, dass die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten schnell und angemessen reagieren werden, wenn das Assad-Regime chemische Waffen verwendet.

Das US-Außenministerium kritisierte außerdem Russland für seine Versuche, die sogenannten Weißhelme, eine selbsternannte Zivilschutzgruppe, bloßzustellen. Diese operieren ausschließlich in von Militanten kontrollierten Gebieten und werden der Zusammenarbeit mit Extremisten und der Inszenierung von Chemieangriffen beschuldigt.

Washington, das die Weißhelme gemeinsam mit anderen westlichen Staaten massiv unterstützt hat, warf Moskau und Damaskus vor, "das Märchen zu schaffen, dass andere für Chemiewaffenangriffe verantwortlich seien, die das Assad-Regime selbst durchführt". Die Schuld des "Assad-Regimes" an den schrecklichen Chemiewaffenangriffen sei unbestreitbar.

Es ist bemerkenswert, dass diese jüngsten Behauptungen nur wenige Tage nach dem Auftauchen eines Berichts von einem Ingenieur der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) hervorgebracht werden. Dieser stellt den OPCW-Bericht vom März in Frage, in dem Damaskus beschuldigt wird, hinter dem Vorfall in Duma vom vergangenen April zu stecken.

Der neue Bericht deutet dagegen darauf hin, dass die Gaskanister am Ort des Angriffs von Hand platziert wurden, möglicherweise von in der Gegend aktiven Rebellen. Im Westen wurden diese Enthüllungen praktisch ignoriert. Mehrere prominente Aktivisten kritisierten die Mainstream-Medien wegen Ihrer fehlenden Berichterstattung.

Die Behauptungen des US-Außenministeriums über einen bisher unbestätigten "neuen" Chlorgasvorfall kamen nach einer aktuellen Warnung des russischen Militärs vor einem möglichen Chemiewaffeneinsatz unter falscher Flagge in der Deeskalationszone Idlib.

Das Russische Versöhnungszentrum in Syrien berichtete am Dienstag, die Terrorgruppe Hay'at Tahrir asch-Scham, früher bekannt als Al-Nusra-Front, ein Ableger von al-Qaida in Syrien, habe eine spezielle "Chemische Einheit" eingerichtet und genug Chemikalien zur Verfügung, um einen Angriff durchzuführen, für den sie die syrische Regierung verantwortlich machen würden.

Das Zentrum erklärte weiter, dass die "Chemische Einheit" in Idlib Ihren Hauptsitz habe und aus drei Abteilungen bestehe, die den "Angriff planen, ausführen und veröffentlichen würden".

Mehr zum Thema - Der angebliche Chemiewaffeneinsatz in Duma und die Rolle der Weißhelme und der "Armee des Islam"

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