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Britischer General widerspricht USA: Keine erhöhte Bedrohung durch Iran

Britischer General widerspricht USA: Keine erhöhte Bedrohung durch Iran
Der stellvertretende OIR-Kommandeur, der britische General Chris Ghika.
Laut den USA ist die Bedrohungslage in der Golfregion durch das Agieren des Iran gestiegen. Die US-amerikanischen Streitkräfte erhöhten deswegen die Alarmstufe ihrer Einheiten vor Ort. Doch ein namhafter britischer Militär sieht die Lage offenbar anders.

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Die US-Streitkräfte haben wegen der Iran-Kontroverse die Alarmstufe für ihre im Irak und in Syrien stationierten Truppenteile der Anti-Terror-Operation Inherent Resolve (OIR) erhöht. Das teilte das US-Regionalkommando CENTCOM am Dienstag mit. "Im Ergebnis ist OIR nun auf einer hohen Alarmstufe, während wir weiterhin genau die glaubhaften und möglicherweise bevorstehenden Bedrohungen gegen US-Truppen im Irak beobachten", heißt es in dem Statement.

Zuvor hatte jedoch der britische Generalmajor Christopher Ghika, stellvertretender OIR-Kommandeur, das Szenario einer angeblichen Bedrohung relativiert. "Es gibt keine erhöhten Bedrohungen von durch den Iran unterstützten Kräften im Irak und Syrien", hatte der britische General erklärt:

Die US-Streitkräfte reagierten scharf. "Jüngste Aussagen des stellvertretenden OIR-Kommandierenden sind gegenläufig zu den identifizierten, glaubhaften Bedrohungen, die durch Geheimdienstarbeit der USA und ihrer Verbündeter bezüglich vom Iran unterstützter Kräfte zur Verfügung stehen", heißt es in dem Statement.

Die Militäroperation Inherent Resolve war 2014 gestartet worden. Sie wird von den USA angeführt und richtet sich gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" in Syrien und im Irak. Der Brite Chris Ghika ist in der US-geführten Allianz seit vergangenem Sommer stellvertretender Kommandeur für die Bereiche Strategie und Information (Deputy Commander-Strategy and Support CJTF-OIR).

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(rt deutsch/dpa)

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