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Drohgebärden gegen den Iran: USA verlegen Flugzeugträger in die Region

Drohgebärden gegen den Iran: USA verlegen Flugzeugträger in die Region
Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln (CVN 72) im Mittelmeer, 13. April 2019.
Die USA werden den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und eine Bomberstaffel in den Mittleren Osten verlegen. Über die genaue Stationierung machte US-Sicherheitsberater John Bolton keine Angaben. Es ginge den USA um ein "klares Signal" an das "iranische Regime".

US-Sicherheitsberater John Bolton ließ offen, wohin genau der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und die Bomberstaffel verlegt würden. Er sagte lediglich, es handle sich um eine Region, für die das Streitkräftekommando Centcom zuständig sei. Dies umfasst ein Gebiet, welches von West-Syrien bis nach Pakistan reicht. Bislang haben die USA keinen Flugzeugträger im Persischen Golf.  

Als Grund für die Verlegung gab Bolton an, man ziele darauf ab, dem "iranischen Regime" gegenüber ein "klares Signal" zu setzen. Einen Krieg gegen den Iran wolle man jedoch nicht: 

Aber wir sind voll vorbereitet, auf jeden Angriff zu antworten, ob er von Stellvertretern, den islamischen Revolutionsgarden oder den regulären iranischen Streitkräften begangen wird.

(Symbolbild vom iranischen Soroush-Ölfeld)

Ein nicht namentlich genannter Vertreter der US-Regierung sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press, es gäbe  "klare Anzeichen", dass der Iran und iranische Stellvertreter einen möglichen Angriff auf US-Streitkräfte in der Region vorbereiteten. Die Verlegung des Flugzeugträgers und der Bomberstaffel sei eine Reaktion hierauf.

Allerdings war die Verlegung der Flugzeugträgerkampfgruppe (Carrier Strike Group) rund um die USS Abraham Lincoln in das Operationsgebiet der CENTCOM schon lange vor der gefährlichen Entwicklung zwischen den USA und Iran geplant. Die Kriegsschiffe verließen bereits am 1. April ihren Heimatstützpunkt in Norfolk/Virginia zum "regelmäßig geplanten Einsatz", wie die US-Navy berichtete. Der letzte richtige Einsatz lag schon sieben Jahre zurück und die letzten Monate verbrachte der Flugzeugträger zu Wartungszwecken in Norfolk. 

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump verfolgt eine Strategie des "Maximalen Drucks" gegen den Iran. Die jüngsten Sanktionen der USA gegen den Iran treffen den für das Land sehr wichtigen Öl-Sektor. Washington kündigte an, die Ausnahmeregelungen für den Erwerb iranischen Öls für China, Indien, Japan, Südkorea und die Türkei nicht zu verlängern. Der stellvertretende iranische Ölminister Amir Hossein Zamaninia sagte den staatlichen IRNA-Nachrichten am Sonntag: 

Wir haben alle Ressourcen des Landes mobilisiert und verkaufen das Öl auf dem grauen Markt."

Die Regierung in Teheran hatte im Vorfeld damit gedroht, die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr abzuriegeln. Seit dem Austritt der USA aus dem Nuklearabkommen leidet die iranische Wirtschaft unter den wirtschaftlichen Repressalien.

Washington und die israelische Regierung sehen im Iran einen Terrorsponsor, der Stellvertreterkriege in der Region führt, und versucht die islamische Revolution zu exportieren. Nachdem die USA die iranische Revolutionsgarde (IRGC) auf die Liste der Terrororganisation setzten, reagierte der Iran darauf, indem er das US-Zentralkommando (CENTCOM) ebenfalls zu einer Terrororganisation erklärte. 

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