icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Benjamin Netanjahu: Israelische Marine wird iranische Ölexporte im Transit blockieren

Benjamin Netanjahu: Israelische Marine wird iranische Ölexporte im Transit blockieren
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu fordert die Weltgemeinschaft auf, gemeinsam mit Israel den Transit iranischer Ölexporte zu behindern. Dem Iran wirft er vor, Sanktionen zu verletzten. Wie Israel mit seiner kleinen Flotte iranische Öltanker blockieren will, sagte Netanjahu nicht.

Die USA verhängten im vergangenen November Sanktionen gegen iranisches Öl. Nachdem US-Präsident Donald Trump im Mai 2018 den einseitigen Austritt der Vereinigten Staaten aus dem 2015 geschlossenen Nuklearabkommen (JCPOA) erklärte, traten die Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft. Teheran drohte stets mit der Schließung der Straße von Hormus, sollten die Sanktionen den Ölhandel des Iran behindern. 

Nun will der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit der israelischen Marine iranische Öltanker blockieren und ruft die Weltgemeinschaft auf, sich seinem Vorhaben anzuschließen: 

Der Iran versucht, die Sanktionen gegen sich durch den verdeckten Schmuggel von Erdöl über die See zu umgehen. Während diese Versuche sich ausweiten, wird die (israelische) Marine eine wichtigere Rolle bei den Bemühungen spielen, diese iranischen Aktionen zu blockieren. 

Kalantari, Straße von Hormuz, 17. Januar 2012.

Militärisch ist der Iran seinem Rivalen Israel auf See überlegen. Der Iran verfügt über 40 U-Boote, Israel nur über eine Handvoll. Im weltweiten Vergleich militärischer Stärke belegt der Iran den 13. Platz, Israel Platz 16.  

Acht Länder (China, Indien, Italien, Griechenland, Türkei, Japan, Südkorea und Taiwan) wurden bislang von Sekundär-Sanktionen wegen des Erwerbs iranischen Öls verschont. Diese Ausnahmegenehmigungen Washingtons laufen jedoch demnächst aus. 

Der iranische Präsident Hassan Rohani wirft den USA vor, durch wirtschaftlichen Druck die Führung des Iran stürzen zu wollen: 

Der Iran befindet sich im wirtschaftlichen und psychologischen Krieg mit Amerika und seinen Verbündeten. Ihr Ziel ist es, die Regierung zu stürzen, aber ihr Wunsch wird nicht in Erfüllung gehen.

Verhandlungen mit den USA schließe er zu diesem Zeitpunkt aus. 

Mehr zum Thema Iranischer Professor zu RT: Israel stellt existenzielle Bedrohung für Iran dar - nicht umgekehrt

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen