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Türkischer Vizepräsident: Wir erwarten im Juli die Lieferung der S-400-Systeme aus Russland

Türkischer Vizepräsident: Wir erwarten im Juli die Lieferung der S-400-Systeme aus Russland
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan gestikuliert, als er am fünften März 2019 im Istanbuler Bezirk Kasimpasa eine Rede hält.
Trotz des Drucks aus den USA haben Russland und die Türkei die Auslieferung von modernen Luftabwehrsystemen beschleunigt. Zuvor erklärte der türkische Präsident, dass Ankara kein Sklave der USA ist, die entscheiden, welches Waffensystem die Türkei kaufen darf.

Der Vize-Präsident der Türkei Fuat Oktay am Donnerstagmorgen, dass hinsichtlich der türkischen Kaufentscheidung in Russland alleine das nationale Interesse im Vordergrund steht. Dabei wolle Ankara auch weiterhin unabhängige Entscheidungen fällen.

Ankaras Widerstandsfähigkeit gegen den Druck der USA bezüglich des Kaufs der S-400-Systeme ist nach wie vor grundsolide, erklärte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwochabend und betonte, dass die Türkei eine souveräne Nation ist, die das Recht hat, ihre Handelspartner und Waffenlieferanten unabhängig vom Westen auszuwählen.

"Es ist erledigt. Es kann nie eine Umkehr geben. Das wäre nicht ethisch, das wäre unmoralisch. Niemand sollte uns bitten, das zu lecken, was wir gespuckt haben", sagte Erdogan dem Fernsehsender Kanal 24 und fügte hinzu:

Wir sind ein unabhängiges Land, keine Sklaven.

Das Luftabwehrsystem S-400 nimmt in der Nähe von Sewastopol seinen Dienst zum Schutz der russischen Luftgrenzen auf.

Der US-Aufruhr um das russische Abkommen zwinge die Türkei nun sogar dazu, ein Upgrade auf die nächste Generation russischer Luftverteidigungssysteme, wie dem S-500, in Betracht zu ziehen, erklärte Erdogan.

Unter Berufung auf die Notwendigkeit, die Interoperabilität der NATO zu schützen und die technischen Merkmale der US-Hardware vor den Russen zu verbergen, insbesondere wenn es Lockheed Martins F-35-Kampfjet geht, wendet Washington Zwangsdiplomatie gegen Ankara an. Die Trump-Regierung versucht, Erdogan zu zwingen, vom S-400-Vertrag zurückzutreten.

Die USA bestehen darauf, dass die Türkei stattdessen 3,5 Milliarden US-Dollar für US-Patriot-System ausgeben sollte, ein Angebot, das Ankara in der Vergangenheit wiederholt abgelehnt hat, nun aber vage prüft, ob die Bedingungen geeignet wären.

Das S-400 bleibt "ein Problem für alle unsere Flugzeuge, aber insbesondere für die F-35", sagte US-General Curtis Scaparrotti am Mittwoch vor dem Ausschuss für Streitkräfte im Sena. Er plädierte dafür, dass der Tarnkappenjägertransfer in die Türkei gestoppt werden sollte, solange Ankara Verteidigungswaffen aus Russland erwerben möchte.

Anfang dieser Woche warnte ein Sprecher des Pentagons vor "schwerwiegenden Folgen" und vor "weitreichenden Konsequenzen", wenn die Türkei den Kauf nicht annulliert.

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