icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Zum ersten Mal seit Kriegsausbruch: Syriens Präsident Assad besucht den Iran

Zum ersten Mal seit Kriegsausbruch: Syriens Präsident Assad besucht den Iran
Baschar al-Assad während seins Gesprächs mit Ajatollah Ali Chāmeneʾi in Teheran.
Reisen ins Ausland sind für den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu einer Rarität geworden. Seit dem Kriegsausbruch vor acht Jahren hat er bislang nur Russland besucht. Am Montag folgte mit seiner offiziellen Reise in den Iran nun das zweite Land.

Syriens Präsident Baschar al-Assad besuchte zum ersten Mal seit Ausbruch des Krieges vor acht Jahren den Iran. Am Montag traf er sich dort mit dem "Obersten Führer" Ajatollah Ali Chāmeneʾi sowie mit Präsident Hassan Rohani. Das persische Land ist der engste regionale Verbündete Syriens.

Das syrische Staatsfernsehen zeigte Aufnahmen des Treffens zwischen Assad und Ali Chāmeneʾi. Die beiden hätten sich geeinigt, "die Kooperation auf allen Ebenen im Interesse der zwei befreundeten Nationen" fortzusetzen, berichtete die syrische Nachrichtenagentur SANA.

Demnach habe sich Assad "bei der Führung und der Bevölkerung der Islamischen Republik für die Unterstützung Syriens während des Krieges" bedankt. In einer auf Chāmeneʾis Webseite veröffentlichten Erklärung heißt es, der Iran sei "von ganzem Herzen stolz" auf seine Unterstützung für Syrien. Laut dem syrischen Präsidialamt habe Chāmeneʾi Damaskus zu den Erfolgen "im Kampf gegen den Terrorismus" gratuliert und Assad weitere Unterstützung zugesichert.

Ein Foto vom 30. Dezember 2018 zeigt eine Reihe von US-Militärfahrzeugen in Syriens nördlicher Stadt Manbidsch.

Assad bezeichnete den Iran und Syrien als die einzigen Länder in der Region, die bewiesen hätten, dass das Schicksal der Welt nicht in den Händen der USA liege. Auch Präsident Rohani versicherte Assad, dass der Iran auch beim Aufbau des Landes an der Seite Syriens verbleibe. Teheran hat das arabische Land in den vergangenen Jahren mit milliardenschweren Finanzhilfen sowie der Entsendung von Militärberatern unterstützt.

Der Iran ist erst das zweite Land, dem Assad nach Kriegsausbruch einen offiziellen Besuch abstattete. Bislang hatte er in dieser Periode nur – zwei Mal – Russland bereist, wo er sich jedes Mal mit seinem Amtskollegen Wladimir Putin traf.  

Assads Iran-Visite erfolgte einen Tag vor der Reise des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu nach Russland, wo Gespräche über die iranische Rolle im Syrien-Konflikt geführt werden sollen. Israel hatte zuletzt immer wieder angebliche iranische Einrichtungen in Syrien bombardiert, um dem seiner Ansicht nach zu großen Einfluss Irans in der Region zu begegnen.

Mehr zum Thema - Reaktion auf Luftangriffe in Syrien: Iranischer General droht Israel mit "Eliminierung"

Trends: # Krieg in Syrien

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen