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Wegen Spannungen mit Syrien und Gaza: Israel stellt Raketenabwehrsystem in Tel Aviv auf

Wegen Spannungen mit Syrien und Gaza: Israel stellt Raketenabwehrsystem in Tel Aviv auf
Symbolbild: Raketenschutzschild "Iron Dome" nahe der Stadt Aschkelon, Israel, 7. Juni 2015
Das israelische Militär stellte in Tel Aviv ein Raketenabwehrsystem auf. Es soll vor Angriffen aus Gaza und Syrien schützen. In der Nacht zum Montag hatte Israel nach eigenen Angaben iranische Stellungen in Syrien bombardiert. Teheran droht mit Vergeltung.

Nach den Angriffen Israels auf "iranische Stellungen" in Syrien schwor das iranische Militär Rache. Bei den Militärschlägen wurden laut der israelischen Regierung iranische Militärdepots und Trainingseinrichtungen zerstört. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kommentierte die Angriffe mit den Worten:

Wurde laut israelischem Militär bei Angriff auf Syrien zerstört: Eine Einheit des  Flugabwehrraketen-Systems Panzir.

Wir werden solche Akte der Aggression nicht durchgehen lassen. Israel handelt gegen den Iran und gegen syrische Einheiten, die die Werkzeuge der iranischen Aggression sind.

Bei den Angriffen wurden Teile des internationalen Flughafens bei Damaskus beschädigt. Infolge forderte Syriens UN-Vertreter Bashar al-Dschaafar den UN-Sicherheitsrat auf, gegen die anhaltenden israelischen Angriffe auf sein Land eizuschreiten. Der syrische Diplomat stellte zudem die Frage, ob man erst "auf die israelische Aggression gegen den Internationalen Zivilflughafen Damaskus mit gleicher Aggression gegen den Flughafen Tel Aviv reagieren" müsse, um die Aufmerksamkeit des UN-Sicherheitsrates zu erlangen.

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Raketen auf die Golanhöhen wurden vom israelischen Raketenabwehrsystem "Iron Dome" abgefangen. Mittwoch Nacht kamen israelische Soldaten an der Grenze zu Syrien unter Beschuss. Verletzt wurde dabei niemand. Die Regierung in Teheran droht mit Vergeltung. Der iranische Luftwaffenkommandeur der Armee Aziz Nasirzadeh erklärte:

Unsere jetzige und auch die zukünftige Generation sind voll und ganz bereit, gegen das zionistische Regime (Israel) zu kämpfen und dieses Regime vom Erdboden auszuradieren.

Die Bedrohungslage ist laut der israelischen Regierung hoch genug, als dass die Millionenstadt Tel Aviv mit einem Raketenabwehrsystem geschützt werden muss. Im Süden des Landes wurde ebenfalls ein entsprechendes System aufgestellt.

Spannungen in Gaza

Auch die Auseinandersetzungen im Gazastreifen reißen nicht ab. Am Dienstag wurde ein Palästinenser nach einem versuchten Angriff auf israelische Sicherheitskräfte getötet. Ein israelischer Soldat zog sich leichte Verletzungen hinzu. Die Überweisung finanzieller Mittel aus Katar für den Gazastreifen in Höhe von 15 Millionen Dollar wurde daraufhin auf Anordnung von Benjamin Netanjahu verzögert.

Am Donnerstag, so noch unbestätigte Berichte, habe die israelische Regierung die Finanzmittel genehmigt. Die Ansicht, dass die Hamas als Gegenleistung für den Erhalt des Geldes die Eskalation der Demonstrationen verhindern solle, wird von den israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) und dem Geheimdienst Mossad geteilt. Hinter den Angriffen auf israelische Soldaten stecke nicht die Hamas, sondern der Islamische Dschihad.

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