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Syrien: "Islamischer Staat" tötet fünf britische Soldaten bei Raketenangriff

Syrien: "Islamischer Staat" tötet fünf britische Soldaten bei Raketenangriff
Screenshot alwatanonline.com
Fünf britische Soldaten wurden bei einem Raketenangriff des „Islamischen Staates“ in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor getötet. Das haben staatliche Medien unter Berufung auf Quellen vor Ort berichtet. Wenige Tage zuvor wurden zwei britische Soldaten in der gleichen Region verletzt.

Raketen des IS trafen das Dorf Al-Shaafah im Abu Kamal-Distrikt der Provinz Deir ez-Zor, berichtete die syrische Zeitung Al-Watan am Mittwoch. Die britischen Soldaten waren Teil der US-geführten Koalition, die in dem Gebiet tätig ist. Im sogenannten Euphrat-Tal nahe der irakischen Grenze halten sich noch immer Kämpfer der Terrororganisation auf.

Zahlreiche westliche Soldaten wurden verletzt und in ein Krankenhaus in Hasaka im Nordosten Syriens gebracht, so Al-Watan.

(v. l.) Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif, der russische Außenminister Sergei Lawrow und der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu schütteln die Hände nach einem Treffen zur Bildung eines Verfassungsausschusses in Syrien am 18. Dezember 2018 in Genf.

Sollten sich die Verluste auch von offizieller Seite bestätigen, wäre dies der zweite IS-Angriff auf britische Truppen in Syrien binnen weniger Tage. Am Sonntag sollen zwei Soldaten verletzt worden sein. Auch dieser Zwischenfall gehe auf Raketenangriffe des IS zurück.

Unterdessen teilten die mehrheitlich von der Kurden-Miliz YPG geführten „Demokratischen Kräfte Syriens“ am Mittwoch mit, dass sie insgesamt 13 britische Staatsangehörige in Gewahrsam haben, von denen sie sagen, dass sie Mitglieder des IS wären. Eine Mutter und ihre beiden Töchter, die vom Alter her Ende 20 sein sollen, flohen vergangene Woche inmitten von Kämpfen aus Al-Shafaah und wurden im Al-Hawl-Lager mit einem anderen Briten interniert, der laut dem Daily Telegraph ebenso Verbindungen zum IS unterhalten soll.

Im vergangenen Monat kündigte US-Präsident Donald Trump an, dass er die verbleibenden US-Truppen aus Syrien abziehen werde, mit der Begründung, dass der IS fast besiegt sei und dass regionale US-Verbündete mehr in der Lage seien, die Terroristengruppe zu besiegen. Die Regierung in Damaskus wiederholt, dass die US-Truppenpräsenz in Syrien völkerrechtswidrig ist.

Mehr zum Thema - Interview: Russland, Iran und Türkei profitieren vom US-Abzug aus Syrien

 

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