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State Department: USA bereit für Krieg mit dem Iran - Jemen-Krieg im US-Interesse

State Department: USA bereit für Krieg mit dem Iran - Jemen-Krieg im US-Interesse
Brian Hook, der US-Sonderbeauftragte für den Iran, spricht am 29. November 2018 auf der Militärbasis Anacostia-Bolling in Washington mit Reportern.
Die USA zögerten nicht, militärische Gewalt gegen den Iran anzuwenden, betonte ein hochrangiger Beamter des US-Außenministeriums. Ein Rückzug aus dem Jemen-Konflikt, in dem auch der Iran involviert ist, würde außerdem den US-Interessen im Nahen Osten schaden.

Der Vertreter der Iran-Abteilung im State Department, Brian Hook, informierte Reporter auf einer Militärbasis in Washington über den Transfer von Waffen an pro-iranische Stellvertretergruppen und die Entwicklung von neuen Raketensystemen im Iran.

Laut Damaskus hat die US-Luftwaffe Stellungen der syrischen Armee angegriffen.  (Symbolbild)

Er sagte, dass die USA es vorzögen, sich diplomatisch mit dem Land zu befassen, aber die militärische Option liege auch auf dem Tisch.

"Wir haben gegenüber dem iranischen Regime sehr deutlich geäußert, dass wir nicht zögern werden, militärische Gewalt anzuwenden, wenn unsere Interessen bedroht sind. Ich glaube, dass sie das verstehen. Ich denke, sie verstehen das sehr gut", behauptete der US-Beamte.

"Ich denke, während wir die militärische Option auf dem Tisch haben, ist es unsere Präferenz, alle Instrumente, die uns zur Verfügung stehen, diplomatisch einzusetzen", fügte er hinzu.

Die USA haben gegenüber dem Iran eine harte Haltung eingenommen, seit Präsident Donald Trump sein Amt angetreten hatte. Trump zog Washington aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurück und verhängte Anfang dieses Monats erneut Sanktionen gegen Teheran.

Hook enthüllte vermeintliche Beweise für die Verbreitung von Raketen durch den Iran. Angeblich entsandte die Islamische Republik mehrere schwere Waffen an die Huthi-Rebellen im Jemen, die seit 2015 gegen die saudisch geführte Koalition kämpfen. Diese Allianz wird maßgeblich von den USA unterstützt.

Hook wies ebenso auf Waffenfunde in Afghanistan, Bahrain und Saudi-Arabien hin, die allesamt ihren Ursprung im Iran haben sollen.

Das Pentagon verkaufte iranische Firmenlogos auf Waffenfragmenten als Beweise, um aufzuzeigen, dass die Waffen aus dem Iran kämen. Selbst die Nachrichtenagentur Reuters, die bei der Präsentation der Waffen und Raketen anwesend war, warf ein, dass selbst sie keine sofortige Möglichkeit habe, um unabhängig zu überprüfen, wo die Waffen hergestellt oder verwendet wurden.

"Während die Welt nach Frieden und Sicherheit im Nahen Osten strebt, arbeiten wir daran, die Fortschritte, die der Iran und seine Stellvertreter in den letzten Jahren gemacht haben, rückgängig zu machen", bemerkte Hook. Deshalb werde sich Washington auch nicht aus dem Jemen zurückziehen.

Archiv-Bild: US-Präsident Donald Trump schüttelt Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman im Oval Office des Weißen Hauses die Hand, 20. März 2018.

Hook hob hervor, dass die "die Aufgabe des Jemen im Moment immensen Schaden für die nationalen Sicherheitsinteressen der USA und unserer Partner im Nahen Osten anrichten" würde.

Nach kritischer Nachfrage leugnete der US-Beamte, dass die Entdeckungen iranischer Waffen in Krisenregionen eine Kampagne der US-Regierung sei, um von der Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi und dem gnadenlosen saudischen Bombenkrieg im Jemen abzulenken.

Der Senat reichte am vergangenen Mittwoch eine Resolution ein, die die militärische Unterstützung der USA für Saudi-Arabien im Jemen-Krieg künftig blockieren könnte.

"Es gibt nichts, was mit dem zusammenhängt, was in Saudi-Arabien passiert", sagte Hook. "Natürlich ist es verwandt. Viele der Raketen hier wurden von Saudi-Arabien abgefangen, was zeigt, wie sehr sie bedroht werden."

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