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US-Sonderbeauftragter für Syrien: Wiederholt Gefechte zwischen amerikanischen und russischen Kräften

US-Sonderbeauftragter für Syrien: Wiederholt Gefechte zwischen amerikanischen und russischen Kräften
Russisches Militär patrouilliert im befreiten Ost-Aleppo, das jahrelang unter der Herrschaft islamistischer Terrorgruppen stand. (2. Februar 2017)
In Syrien sollen russische und US-amerikanische Kräfte mehrfach aneinandergeraten sein. Das sagte der US-Sonderbeauftragte für Syrien. Er sprach von einem Dutzend Vorfällen, ließ aber offen, ob es sich dabei um reguläre russische Kräfte handelte.

Laut dem Sonderbeauftragten der USA für Syrien sind russische und US-amerikanische Kräfte mehr als einmal in dem arabischen Land aneinandergeraten. Das erklärte James Jeffrey in einem Interview mit NIA Rovosti und Kommersant, das die US-Botschaft in Moskau auf ihrer Webseite veröffentlichte.

Jeffrey wurde zu einem Vorfall im Februar befragt, bei dem es in der ölreichen Provinz Deir ez-Zor zu einem Gefecht zwischen dem US-Militär und regierungstreuen syrischen Kräften kam, an deren Seite russische Söldner der privaten Sicherheitsfirma Wagner kämpften.

Eine Ölpumpe in der Stadt asch-Schaddadi im Gouvernement al-Hasaka am 2. April 2010.

Laut der New York Times sollen bei dem vierstündigen Gefecht 200 Pro-Regierungskräfte getötet worden sein, darunter viele Russen. Die Söldnerfirma Wagner ist in dem Land auf Geheiß der syrischen Regierung aktiv, wird vor Ort aber nicht vom russischen Militär unterstützt – das daher auch nicht in das Gefecht mit den Amerikanern eingriff und diesen gegenüber noch während der Kämpfe bestätigte, dass daran keine russischen Soldaten beteiligt sind.

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Zu dem Vorfall im Februar befragt, sagte Jeffrey:

Wir kommentieren keine spezifischen militärischen Aktionen dieser Art. Die US-Streitkräfte sind legitimerweise in Syrien und unterstützen lokale Kräfte im Kampf gegen Da'esh [Islamischer Staat, Anm. d. Red.]. Und dementsprechend – und das ist etwa ein Dutzend Mal an dem einen oder anderen Ort in Syrien geschehen – üben sie das Recht auf Selbstverteidigung aus, wenn sie sich bedroht fühlen.

Auf die Nachfrage, ob "ein Dutzend Mal" bedeute, dass es weitere Gefechtssituationen gab, an denen Russen beteiligt waren, sagte Jeffrey: "Wie ich bereits sagte, gab es verschiedene Konfrontationen. Bei einigen kam es zu Schusswechseln, bei anderen nicht." Weitere Ausführungen dazu wollte der US-Sonderbeauftragte nicht machen.

Somit bleibt offen, ob er auch von regulären russischen Militärkräften sprach – von einem direkten Aufeinandertreffen des russischen und US-amerikanischen Militärs in Syrien ist bislang nichts bekannt. Man werde auch in Zukunft "vom Recht auf Selbstverteidigung" Gebrauch machen, erklärte Jeffrey lediglich.

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