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Bodenoffensive droht: Weitere israelische Bodentruppen und Panzer an Grenze zu Gaza verlegt

Bodenoffensive droht: Weitere israelische Bodentruppen und Panzer an Grenze zu Gaza verlegt
Ein Konvoi von israelischen Panzern.
Tel Aviv soll zusätzliche Bodentruppen, einschließlich Panzer, an die Grenze zum Gazastreifen verlegt haben. Auslöser sind die mehr als 300 Raketen, die auf Israel abgefeuert wurden. Israel hatte darauf mit massiven Luftangriffen gegen etwa 70 Ziele geantwortet.

Das israelische Militär begann am Montagabend mit der Verstärkung seiner Truppen entlang der Gaza-Grenze. Berichten zufolge soll die Armee grünes Licht bekommen haben, um gegen Hamas-Kämpfer vorzugehen, sollten die Raketenangriffe gegen südisraelische Gebiete andauern. Kolonnen von Lastwagen und gepanzerten Fahrzeugen wurden auf dem Weg zur Grenze beobachtet. Die IDF warnten die Hamas vor einer Reaktion der "eisernen Faust".

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Berichten zufolge wurde Premierminister Benjamin Netanjahu nach einem vierstündigen Treffen mit Verteidigungsbeamten davon überzeugt, den IDF grünes Licht zu geben, um eine massive militärische Operation in Gaza durchzuführen. Eine offizielle Erklärung der Regierung ist für Dienstag nach Netanjahus Treffen mit dem Sicherheitskabinett geplant. Bisher haben die IDF mehr als 70 Ziele der Hamas und des palästinensischen islamischen Dschihad im Gaza-Streifen mit Flugzeugen, Hubschraubern und Panzern angegriffen.

Ein Foto vom 12. November 2018 zeigt einen Feuerball über dem Gebäude des von der Hamas betriebenen Fernsehsenders al-Aqsa TV im Gazastreifen während eines israelischen Luftangriffs.

Der Fernsehsender Al-Aqsa der Hamas, der sich im Herzen von Gaza City befindet, und der militärische Geheimdienst der militanten Organisation gehörten ebenfalls zu den Zielen der israelischen Angriffe. Wie das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza mitteilte, wurden dabei fünf Menschen getötet, davon mindestens vier Palästinenser. In der israelischen Stadt Aschkelon starb ein Mann, nachdem eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete in sein Haus eingeschlagen war. Das Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) fing nach Angaben der israelischen Armee mehr als 100 der Geschosse ab. Auf beiden Seiten gab es Verletzte.

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Die letzte große israelische Invasion in den Gazastreifen begann im Juli 2014, als die IDF die Operation Protective Edge starteten, mit dem erklärten Ziel, Raketenangriffe auf israelisches Gebiet zu unterbinden. Dieser siebenwöchige Angriff hat schätzungsweise über 2.100 Palästinenserleben gefordert, weitere 10.000 wurden bei der Offensive verletzt. Es handele sich jetzt um die intensivsten Angriffe auf Israel seit dem Gaza-Krieg 2014, sagte der israelische Armeesprecher Jonathan Conricus am Dienstag.

Die Lage war eskaliert, nachdem der Einsatz einer israelischen Spezialeinheit im Gazastreifen am Sonntag fehlgeschlagen war. Dabei waren sieben militante Palästinenser und ein israelischer Offizier getötet worden. Ein Sprecher des militärischen Hamas-Flügels drohte mit neuen Angriffen auf weiter entfernte israelische Ziele. Die Palästinenserorganisation forderte eine internationale Untersuchung der israelischen Angriffe auf zivile Einrichtungen.

Israel warf der Hamas vor, die eigene Bevölkerung gezielt als "menschliche Schutzschilde" zu missbrauchen. Die Hamas initiiere die Gewalt und bringe "Zerstörung über den Gazastreifen". Die Hamas-Führung selbst sei in den Untergrund gegangen.

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