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Israelische Armee trifft Vorbereitungen: Neue Auseinandersetzungen an der Grenze zu Gaza befürchtet

Israelische Armee trifft Vorbereitungen: Neue Auseinandersetzungen an der Grenze zu Gaza befürchtet
Demonstranten im Gazastreifen, 17. September 2018.
Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte IDF gehen davon aus, dass die Proteste im Gazastreifen an diesem Freitag wieder zunehmen. Den Bewohnern drohte der IDF, die Fischereigründe zu begrenzen, sollten die gewalttätigen Proteste nicht aufhören.

Am Freitag verschickte der IDF-Koordinator der israelischen Regierungsaktivitäten in den besetzten Territorien, Major General Abu Rukun, eine Video-Nachricht an die Bewohner des Gazastreifens, in welcher er die Menschen aufrief, nicht mit der Hamas zu kooperieren. 

Die IDF (Israelische Verteidigungs-Kräfte) gehen davon aus, dass es zu gewalttätigen Eskalationen an der Grenze des Gazastreifens kommen könnte. Die Hamas und der islamische Dschihad könnten mit Raketen und Mörsergranaten die israelische Seite angreifen. Es wurden auch vermehrt selbstgebastelte Feuerdrachen und Ballons mit improvisierten Explosivkörpern gesichtet. Demonstrierenden Zivilisten mit dieser Art Waffen wird der IDF mit scharfer Munition entgegentreten. 

Palästinenser demonstrieren nach Zusammenstößen mit israelischen Streitkräften gegen die israelische Blockade an der Seegrenze mit Israel  im nördlichen Gazastreifen, 17. September 2018.

Im März brachen Proteste im Gazastreifen aus, die bis heute andauern. Seither sind 131 Palästinenser ums Leben gekommen. Dutzende darunter waren Mitglieder der Hamas. 

Am Montag kamen Tausende am Strand von Gaza zusammen. Einige näherten sich in Booten der Grenze zu Israel. Das israelische Militär gab daraufhin Warnschüsse ab. Den Gaza-Bewohnern drohte der IDF damit, dass - wenn die gewalttätigen Proteste nicht aufhören - das Gebiet der Fischgründe für die Bewohner verkleinert würde. In dem Video sagte Rukun:

Kürzlich verkündeten wir auf der "el-Munasek Facebook Seite" die Vergrößerung der Fischerei-Zone um fünf Kilometer auf 14,5 Kilometer. Die Expansion der Fischerei-Zone dient über 250.000 Menschen, die auf diesen wichtigen Sektor für ihr Überleben angewiesen sind. 

Die positiven Entwicklungen aber könnten durch die Hamas zunichte gemacht werden. Die Terrororganisation missbrauche die Fischer:

Statt die Hand diesen offenkundigen Provokateuren zu reichen, lasst uns eine stabile Sicherheit beibehalten, welche die wirtschaftliche Entwicklung im Gazastreifen erlaubt. 

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