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Türkischer Präsident Erdoğan: "Israel ist ein Terrorstaat und das rassistischste Land der Welt"

Türkischer Präsident Erdoğan: "Israel ist ein Terrorstaat und das rassistischste Land der Welt"
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am heutigen Dienstag in einer Rede vor Abgeordneten der Regierungspartei AKP Israel scharf kritisiert und als "das faschistischste und rassistischste Land der Welt" bezeichnet.

Erdoğan sagte, dass die Annahme des Nationalitätsgesetzes zeigt, dass Israel das faschistischste und rassistischste Land der Welt ist, und fügte hinzu, dass das Gesetz rechtswidrige Handlungen und Unterdrückung gegen arabische Minderheiten legitimiert.

Ultraorthodoxe jüdische Männer beten am 12. September 2013 in Aschdod während des Taschlich-Rituals am Ufer des Mittelmeers. Taschlich ist ein Ritual, bei dem die Sünden des vergangenen Jahres symbolisch ins Wasser geworfen werden.

Mehr zum Thema - Israel verabschiedet umstrittenes Nationalitätsgesetz

Zudem führte der türkische Präsident weiter aus, dass Israel sich als "Terrorstaat" erwiesen habe, indem es Palästinenser mit Panzern und Artillerie angreift. Er fügte hinzu, dass "der Geist Hitlers" mittlerweile bei einigen israelischen Regierungsbeamten wieder auferstanden sei. 

Der israelische Ministerpräsident reagierte umgehend auf die Aussagen Erdogans und ließ verlauten: "Erdogans Angriff ist das größte Kompliment an unser nationalstaatliches Gesetz." Zudem warf er im Gegenzug der Türkei vor, Kurden und Syrer abzuschlachten und betonte, dass sich die Türkei unter Erdogan in eine "dunkle Diktatur" verwandelt hat.

Hintergrund:

Nach stundenlangen stürmischen Debatten hatte am 19. Juli das israelische Parlament ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, welches den jüdischen Charakter des Landes stärken soll. Das sogenannte Nationalitätsgesetz definiert Israel offiziell als die nationale Heimat des jüdischen Volkes und betont, dass "die Verwirklichung des Rechts auf nationale Selbstbestimmung in Israel einzigartig für das jüdische Volk ist". Diese Gesetzesinitiative stieß in der arabischen Gemeinschaft Israels und auch weltweit auf Empörung.

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