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Le Figaro: Französische Spezialeinheiten unterstützen saudische und emiratische Jemen-Offensive

Le Figaro: Französische Spezialeinheiten unterstützen saudische und emiratische Jemen-Offensive
Bildquelle: l'État-major des armées (EMA)
Französische Spezialeinheiten sind im Jemen aktiv. Sie unterstützen pro-saudische und pro-emiratische Milizen, die eine Offensive auf den strategischen Hafen von al-Hudeidah gestartet haben, im Kampf gegen die schiitischen Huthi-Rebellen, berichtete die französische Tageszeitung Le Figaro am Samstag.

Le Figaro zitierte ungenannte militärische Quellen, wonach französische Spezialeinheiten im Jemen Seite an Seite mit Truppen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kämpfen. Eine französische parlamentarische Quelle bestätigte der Nachrichtenagentur Reuters kürzlich, dass sich französische Spezialeinheiten im Jemen befänden.

Am Freitag sagte das französische Verteidigungsministerium, dass es erwägt, an Minenräumaktionen teilzunehmen, um den Zugang zu Jemens strategischem Seehafen al-Hudeidah zu erleichtern. Die sogenannten jemenitischen Regierungstruppen - mit Hilfe einer saudi-geführten Militärkoalition - versuchen den Hafen, den Huthis zu entreißen.

Le Figaro: Französische Spezialeinheiten unterstützen saudische und emiratische Jemen-Offensive

Das Ministerium beteuerte jedoch, dass die französischen Streitkräfte derzeit nicht an den laufenden Militäroperationen in al-Hudeidah teilnehmen würden.

Frankreich unterstützt zusammen mit den Vereinigten Staaten und Großbritannien die arabische Koalition im Jemen-Konflikt und liefert seit Jahren Waffen an Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Am Mittwoch starteten die saudi-geführte Koalition mit loyalen Milizen eine Militäroperation, die darauf abzielt, al-Hudeidah - und seinen strategischen Seehafen - von den Huthis zurückzuerobern, die ihn 2014 eroberten.

Die international anerkannte jemenitische Regierung, die offiziell in Aden sitzt, und ihre Verbündeten in Saudi-Arabien sowie den Vereinigten Arabischen Emirate beschuldigen die Huthis, den Hafen für den Waffenimport aus dem Iran zu nutzen. Solche Anschuldigungen weist die Schiiten-Miliz kategorisch zurück.

Vergangene Woche warnte die UNO, dass ein großer militärischer Angriff der Saudi-geführten Koalition auf al-Hudeidah das Leben von bis zu 250.000 Menschen bedroht.

"Hilfsorganisationen im Jemen sind tief besorgt über die wahrscheinlichen Auswirkungen eines möglichen militärischen Angriffs auf al-Hudeidah", gab Lise Grande, die humanitäre Koordinatorin der UNO im Jemen, in einer Erklärung vom vergangenen Freitag an.

Des kriegsgeschüttelte Land Jemen befindet sich seit 2014 quasi im Kriegszustand, als die Huthis und ihre Verbündeten einen Großteil des Landes, einschließlich der Hauptstadt Sanaa, überrannten. Der Konflikt eskalierte 2015, als Saudi-Arabien und seine sunnitisch-arabischen Verbündeten - einschließlich der Vereinigten Arabischen Emirate - eine massive Luftkampagne im Jemen starteten, die darauf abzielte, die Huthi-Gewinne zurückzudrängen.

Saudische Angriffe aus der Luft und Kämpfe am Boden haben die Infrastruktur des Jemen, einschließlich der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, zerstört. Die UNO bezeichnet die Situation im Jemen als "eine der schlimmsten humanitären Katastrophen der Neuzeit".

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