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Jüdische Ferienfreizeit mit politischer Ausrichtung: Siedlungsbau und Besatzung auf dem Freizeitplan

Jüdische Ferienfreizeit mit politischer Ausrichtung: Siedlungsbau und Besatzung auf dem Freizeitplan
Symbolbild: Der Schatten eines palästinensischen Jungen in Gaza, 16. Juni 2013.
Die jüdisch pro-palästinensische Organisation IfNotNow will das Thema der israelischen Besatzung in die jüdischen Ferienfreizeiten in den USA und Israel einbringen. In den Ferienlagern werde zu oft einseitig gelehrt. Für die Organisatoren steht die Liebe zu Israel an oberster Stelle.

Die Nichtregierungsorganisation IfNotNow organisiert üblicherweise Proteste der amerikanisch-jüdischen Organisationen. Im März trafen sich deren Vertreter mit Mitchell Cohen, dem Direktor von Ramah Camps. Ihr Ziel ist es die pro-israelischen Inhalte, die bei den Ferienfreizeiten gelehrt werden, zu ändern. Bei der Ramah-Ferienfreizeit werden Hebräisch und israelische Tänze und Lieder sowie die Geschichte Israels gelehrt. IfNotNow organisierte zum Umdenken ein Training für die Mitarbeiter der Ferienfreizeiten.

Mitchell Cohen, nationaler Direktor der Ramah Camps, geht es vor allem darum, dass den Kindern in den Ferienfreizeiten eine Art Zuneigung zu Israel angeeignet wird: 

Einige der Leute nutzen das Wort der Besatzung in harter Form. Einige Leute nutzen es in milderer Form. Tatsächlich ist es eine Gegebenheit, dass es eine schwierige Situation zwischen Israelis und Palästinensern gibt, ein Konflikt, bei dem alle Seiten leiden - dies ist etwas, womit wir kein Problem haben, im Zeltlager darüber zu reden. (...) Erst lehren wir die Liebe zu Israel, dann lehren wir die Nuancen des Konflikts."

Ramah Camps organisiert "konservativ-jüdische" Ferienfreizeiten in den USA und Israel mit dem Ziel, die "nächsten jüdischen Anführer zu entwickeln". Unsicherheit herrscht jedoch darin, wie genau ein jüdisches Freizeitprogramm mit Einbeziehung Palästinas aussehen könnte. Einige der Aktivisten schlugen vor, den Kindern palästinensische Geschichten und Gedichte vorzutragen. Oder man könne den Kindern verschiedene Ansichten und Perspektiven zur jüngsten Gewalteskalation an der Grenze des Gazastreifens übermitteln. Dies hänge auch von den Entwicklungen ab.

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