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Trotz Sanktionen: Iran ist neue Supermacht in der Wissenschaft im Nahen Osten - Israel hat Nachsehen

Trotz Sanktionen: Iran ist neue Supermacht in der Wissenschaft im Nahen Osten - Israel hat Nachsehen
Ein iranischer Ingenieur arbeitet an einem Roboter, Universität Teheran, Iran, 6. Dezember 2015.
Einst war Israel die wissenschaftliche Supermacht im Nahen Osten. Doch mittlerweile wurde das Land vom Erzfeind Iran überholt. Nur bei Kultur, Kunst und Geisteswissenschaften führt Israel noch. Auch saudische Investitionen in die Wissenschaft haben sich ausgezahlt.

Israel galt im Vergleich zum Iran vor 20 Jahren noch als wissenschaftliche Supermacht. Der Iran aber lief Israel den Rang ab. Heute belegt Israel den vierten Platz im nahen Osten nach Iran, Türkei und Saudi-Arabien, wenn es um den Wettbewerb um die Zahl der publizierten Wissenschaftsartikel geht. Dies ergeben die Daten des "Scimago Journal und Country Rank" bis 2016. 

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In der Zahl der veröffentlichten Wissenschaftsartikel sind die Iraner in vielen Bereichen unschlagbar. Die iranische Regierung investiert in ihre Wissenschaftler. Hierzu zählen Physik, Biologie, Chemie und Wirtschaftswissenschaften. Nur in Kultur, Kunst und Geisteswissenschaften steht Israel besser da. Auch in wirtschaftswissenschaftlichen Publikationen musste Israel einbüßen. Iran und Saudi-Arabien liegen hier weiter vorne. 

Zitiert in internationalen Publikationen werden eher die israelischen als die iranischen Wissenschaftler. Während die Iraner im Jahre 1996 nur 960 wissenschaftliche Artikel im Vergleich zu 10.000 aus israelischer Feder publizierten, veröffentlichen die Iraner heutzutage 41.000 Artikel im Jahr. 

Saudi-Arabien und Katar haben Milliarden von Dollar darin investiert, ausländische Forscher und Akademiker in ihre Länder zu holen, und Universitäten gebaut. Dem Iran ist es trotz der Sanktionen gelungen, sich an die Spitze der Wissenschaft zu stellen. 

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