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US-Elitesoldaten errichten neue illegale Militärstellung im syrischen Manbidsch (Video)

US-Elitesoldaten errichten neue illegale Militärstellung im syrischen Manbidsch (Video)
Bildquelle: Screenshot Kurdistan24
Der US-unterstützte "Manbidsch-Militärrat" hat mitgeteilt, dass die USA mit der Einrichtung von zwei Militärstützpunkten in Manbidsch begonnen haben. Die Präsenz illegaler US-Truppen in Nordsyrien wurde von Aufnahmen des Senders Kurdistan24 dokumentiert.

Hochrangige Vertreter des "Manbidsch Militärrats", der von der YPG geführt wird, lobten, dass die US-geführte Koalition neue Militärstützpunkte in Syrien auf dem Territorium der sogenannten "Demokratischen Kräfte Syriens" errichtet. Die syrische Regierung hingegen lehnt die US-Militärpräsenz vehement ab und ruft die "illegalen Invasoren" immer wieder dazu auf, Syrien unverzüglich zu verlassen.

"Diese Basis gehört den US-amerikanischen Spezialeinheiten, und wir bereiten uns auch auf die weitere Basis vor", sagte Shiyar Gerde, ein Vertreter des "Manbidsch-Militärrats".

"Wir arbeiten gemeinsam an all diesen Waffen, um das Gebiet zu schützen", fügte er hinzu. Im Video sind US-Soldaten zu beobachten, die, lediglich mit kurzen Shorts bekleidet, Artilleriestellungen aufbauen.

Ein weiteres hochrangiges Mitglied des Rates bestätigte die Anwesenheit französischer Truppen. Nur Tage zuvor dementierte die französische Regierung offiziell, dass sie Truppen zum Schutz der YPG und ihrer Verbündeten nach Nordsyrien entsenden würde.

Kürzlich ist die Zahl der Koalitionsstreitkräfte gestiegen, und die meisten der neu eingesetzten Truppen stammen aus den USA. Daneben sind auch andere Nationen präsent, darunter Frankreich und Großbritannien", sagte Khalil Mustafa, ein Offizier des Militär-Rates, gegenüber Kurdistan24.

Symbolbild - US-Marinesoldaten bei einer Übung im Juni 2006 in einer nachgebauten irakischen Stadt

Seit der Eroberung der Stadt Manbidsch durch die YPG-Miliz und die US-geführte Koalition im Jahr 2016 überwacht die Koalition die Region. Die USA haben volle Kontrolle über alle militärischen Bewegungen alliierter Truppen in der Region, betonte das kurdische Nachrichtenportal.

Die Türkei, die die nordsyrische Stadt Afrin vor zwei Wochen nach einer zweimonatigen Offensive gegen die YPG-Miliz einnahm, hat wiederholt gedroht, ihre Operationen weiter nach Manbidsch auszuweiten, wo US-Truppen stationiert sind.

Nit einer Ausweitung der Militäraktion auf das viel größere kurdische Territorium östlich von Afrin würde die Türkei eine Konfrontation zwischen den NATO-Verbündeten riskieren.

Die Türkei betrachtet die YPG als verlängerten Arm der sogenannten Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), die in einen jahrzehntelangen Kampf gegen den türkischen Staat führt. Der "Manbidsch-Militärrat" gilt als lokale Truppe der YPG, die in der Region Manbidsch stationiert wurde. Ankara forderte Washington wiederholt - und vergeblich - dazu auf, die Bewaffnung und Ausbildung der YPG zu beenden.

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