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Zum Jahrestag der saudischen Jemen-Intervention: Saudi-Luftabwehr muss sieben Huthi-Raketen abfangen

Zum Jahrestag der saudischen Jemen-Intervention: Saudi-Luftabwehr muss sieben Huthi-Raketen abfangen
Mindestens sieben Raketen wurden aus dem Jemen nach Saudi-Arabien abgefeuert. Trotz der Luftverteidigung, die einige der Geschosse abfing, wurde eine Person in Riad getötet und zwei weitere verletzt, wie staatliche Medien berichten.

Ein ägyptischer Staatsangehöriger starb und zwei weitere Ägypter wurden durch "fallende Trümmer" in ihrer Residenz in der saudischen Hauptstadt verletzt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf den Sprecher der Saudi-geführten Koalition, Oberst Turki al-Maliki.

Mehrere Zeugen, darunter Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters, berichteten, dass sie kurz vor Mitternacht in der saudischen Hauptstadt mehrere laute Explosionen hörten und helle Blitze am Himmel sahen. Noch nicht verifizierte Aufnahmen, die auch bereits online verbreitet werden sollen, zeigen die angebliche Explosion einer Abfangrakete aus verschiedenen Blickwinkeln.

Drei der von pro-iranischen Huthi-Milizen abgefeuerten Raketen wurden in Richtung der Stadt Riad abgefeuert, bemerkte al-Mailki und fügte hinzu, dass die anderen Geschosse auf die Gebiete Chamis Muschait, Nadschran und Dschazan gerichtet waren.

Zuvor berichtete die jemenitische Nachrichtenagentur SABA, die von den Huthis kontrolliert wird, dass die Raketenstreitkräfte der Miliz, die mit Teilen der jemenitischen Armee zusammenarbeitet, den internationalen Flughafen "King Khalid" in Riad mit einer Burkan H2-Rakete angegriffen haben. Die Gruppe behauptete auch, andere Arten von Raketen auf Flughäfen in den von al-Maliki erwähnten Städten im Süden Saudi-Arabiens abgefeuert zu haben, einschließlich der Stadt Abha.

In den sozialen Medien tauchten Video-Aufnahmen auf, die vermuten lassen, dass womöglich eine saudische Abfangrakete den Kurs verlor und selbst in ein Siedlungsgebiet stürzte.

Al-Maliki warf dem Iran vor, die Huthi-Fraktion im Jemen bei dieser "feindlichen und willkürlichen Aktion" zu unterstützen. Er warnte auch, dass der Iran die Sicherheit des Königreichs Saudi-Arabien, der Region und der Welt bedroht.

Der Angriff fällt mit dem dritten Jahrestag der bewaffneten Intervention der Saudi-geführten Koalition im Jemen zusammen. Mehr als 10.000 Menschen wurden im Jemen seit März 2015 getötet, als die von Riad geführte Koalition sunnitisch-arabischer Staaten eine militärische Kampagne zur Wiedereinsetzung des von Saudi-Arabien unterstützten Präsidenten Abdrabbuh Mansour al-Hadi an die Macht gestartet hatte.

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