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Syrien: Islamisten in Ost-Ghuta planen vorgetäuschten Chemieangriff

Syrien: Islamisten in Ost-Ghuta planen vorgetäuschten Chemieangriff
Syrische Ärzte und Sanitäter nehmen an einer Übung für Chemieangriffe teil, organisiert von der WHO in Gaziantep, Türkei, 20. Juli 1017.
Syriens stellvertretender Außenminister hat bekanntgegeben, dass Militante am Sonntag in Ost-Ghuta einen chemischen Angriff mit mehrheitlich weiblichen Opfer planten und Damaskus die Schuld zuschieben werden. Er warf dem Westen vor, "nur Terroristen glauben schenken zu wollen".

Anfang dieser Woche beschuldigten die White Helmets, eine selbst ernannte Zivilschutzgruppe, die syrische Regierung, einen Chlorangriff durchzuführen, der 30 Bewohner von Ost-Ghuta betraf, einen militanten Vorort von Damaskus, der im letzten Monat von heftigen Kämpfen zerstört wurde. Die Regierung in Damaskus wies diese Behauptungen von sich. 

Der stellvertretende Außenminister Syriens, Faisal Mekdad sagte gegenüber Journalisten in Damaskus: 

Wir haben Informationen erhalten, dass Militante planen, einen Angriff zwischen den Distrikten von Mesraba und Beit Sawa durchzuführen. Tahrir-al-Sham-Terroristen planen, mehrere Frauen zu diesem Zweck zu opfern und eine Desinformationskampagne zu starten. Die Show ist für den 11. März geplant.

Syrien: Toxische Substanzen in zurückeroberten Gebieten gefunden

Mekdad wetterte auch gegen einen Bericht der UN-Syrien-Kommission, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Er beschuldigte Regierungstruppen, in den sechs Monaten vor dem 15. Januar chemische Waffen in Ost-Ghuta eingesetzt zu haben:

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) wird vom Westen ernannt und will die Wahrheit nicht wissen. Die westlichen Länder waren nur an einer Sache interessiert – zum Beweis, dass die Regierung chemische Waffen verwendete. Trotz der Tatsache, dass wir viele Chemiewaffenlabore in ehemals von Rebellen kontrollierten Gebieten finden. Wir haben das schon oft erwähnt, aber der Westen will nur Terroristen glauben.

Mekdad beklagte sich, dass Experten, selbst wenn sie mit harten Beweisen konfrontiert würden, es ablehnten, den anti-staatlichen Kämpfern das Eigentum an Waffenlagern zuzuschreiben und sich häufig weigern würden, in Gebiete zu reisen, in denen solche Beweise gefunden werden könnten.

Die internationale Gemeinschaft sollte endlich Verantwortung übernehmen und die Warnung vor möglichen chemischen Angriffen untersuchen, bevor es zu spät ist, sagte Mohammed Serkal, UN-Koordinator der Gruppe Salam für Demokratie und Menschenrechte, gegenüber RT. Er sagte, die Ermittler müssten untersuchen, auf welche Weise die Terroristen in Ost-Ghuta chemische Kampfstoffe erhielten und ihre Logistik in der vom Krieg erschütterten Enklave in der Nähe von Damaskus organisierten. Serkal gegenüber RT:

Die internationalen Organisationen sollten keine Entschuldigung dafür haben, nicht nach Syrien zu gehen und diese Angelegenheit zu untersuchen, weil das ein ernstes Problem und ein ernstes Verbrechen ist. Sie haben keine Entschuldigung, nicht hineinzugehen und herauszufinden, wer das benutzt.

Serkal stellte außerdem fest, dass die meisten früheren Fälle von Chemiewaffenkonsum in Syrien verdächtig mit den Bemühungen Russlands um Frieden im Land übereinstimmten und warnte vor der Gefahr eines Einsatzes chemischer Waffen in der "dicht besiedelten" Stadt Damaskus. "Zivilisten werden als menschliche Schutzschilde benutzt."

Wir haben eine Art Muster bemerkt. Wann immer es eine Tagung des Menschenrechtsrates oder eine Sitzung des Sicherheitsrats gibt, sehen wir vorher solche Angriffe. Ich glaube, dass diese Art von Mustern nur dazu dient, die aktuellen Friedensgespräche, die Russland geführt hat, in die Lösung dieser Angelegenheit zu lenken, insbesondere in der Ost-Ghouta-Frage.

Mit der russischen Luftunterstützung haben die syrischen Streitkräfte in den letzten Tagen große Fortschritte in Ost-Ghuta gemacht, die seit des Jahres 2012 von regierungsfeindlichen Kräften festgehalten werden. Die Regierung hat die konkurrierenden islamistischen Gruppen aufgefordert, sich zu ergeben, Zivilisten freizulassen und den Beschuss der Rest von Damaskus, der nach russischen Beobachtern in den vergangenen 24 Stunden zum Tod von einem Zivilisten und neun Toten geführt hat.

Syrien: Oppositionskämpfer und Familien werden von Ost-Ghuta nach Idlib gebracht:

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