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Gemeinsam gegen US-Dollar-Abhängigkeit: Russland überholt China im Wettlauf um Goldreserven

Gemeinsam gegen US-Dollar-Abhängigkeit: Russland überholt China im Wettlauf um Goldreserven
Die russische Zentralbank hat ihre Goldbestände im vergangenen Monat um fast 20 Tonnen aufgestockt, die Reserven erreichten 1.857 Tonnen. Seit März 2015 hat sie ihre Bestände monatlich konsequent erhöht.

Russland ist zu einem der fünf größten Goldhalterstaaten der Welt aufgestiegen, nachdem es China überholt hat, das 1.843 Tonnen besitzt. In den vergangenen 15 Jahren haben Moskau und Peking aggressiv Goldreserven angehäuft, um ihre Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern.

"Interessanterweise veröffentlichen und fördern sowohl Russland als auch China ihre Anhäufungen von Gold und verweisen öffentlich auf Gold als strategisches Geldvermögen. Sie machen kein Geheimnis daraus. Aber auf der anderen Seite tun die USA das Gegenteil und spielen ständig die strategische Rolle des Goldes herunter", bemerkte der Edelmetallexperte Ronan Manly im Dezember gegenüber RT.

Die USA behaupten, mit 8.134 Tonnen der größte staatliche Gold-Besitzer der Welt zu sein. Laut dem Finanzexperten Manly ist diese Zahl nicht nachweisbar.

"Die ganze Geschichte um die US-Goldreserven ist undurchsichtig und geheimnisvoll. Es hat nie eine vollständige unabhängige Prüfung der US-Goldreserven gegeben, und die Hüter des Goldes, die US-Münzanstalt und die Federal Reserve of New York, lassen niemanden in die Tresore, um das Gold zu sehen oder zu zählen", konstatiert Manly.

Deutschland liegt mit 3.374 Tonnen an zweiter Stelle, aber ein großer Teil der Goldreserven befindet sich nach wie vor in den USA. Seit dem letzten Jahr konnte die Bundesbank nur 674 Tonnen Gold, die seit dem Kalten Krieg in Paris und New York lagern, repatriieren. Über 50 Prozent der deutschen Goldreserven befinden sich heute in Frankfurt. Der Rest wird in London und New York gelagert.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) besitzt 2.814 Tonnen Gold. Frankreich folgt als Besitzer der viertgrößten Goldreserven.

Die russische Zentralbank hat das Tempo ihrer Goldkäufe nach Angaben von Gold.org mehr als verdoppelt. Sie hat die Goldreserven des Landes erhöht, um das von Präsident Wladimir Putin gesetzte Ziel zu erreichen, Russland weniger anfällig für geopolitische Risiken zu machen. Demnach haben sich die russischen Goldreserven sich seit dem Jahr 2000 um mehr als 500 Prozent erhöht.

Unterdessen ist die Russische Föderation zum drittgrößten Produzenten des Edelmetalls aufgestiegen. Die Regierung kaufte zwei Drittel des gesamten im Land geförderten Goldes, da der Kreml das Edelmetall in Zeiten geopolitischer Turbulenzen als sicheren Hafen betrachtet, heißt es in lokalen Medienberichten.

Die Diversifizierung der Reserven sei einer der Hauptgründe, warum Russland Gold kaufe, ergänzte die russische Zentralbank in einer Stellungnahme.

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