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"Islamischer Staat" doch nicht zerschlagen: Neue Angriffe im Irak

"Islamischer Staat" doch nicht zerschlagen: Neue Angriffe im Irak
Entgegen der Aussage des irakischen Premierministers, der "Islamische Staat" sei im Irak Anfang Dezember endgültig besiegt worden, haben Schläferzellen der sunnitisch-salafistischen Gruppe neue Angriffe aus dem Verborgenen durchgeführt.

IS-Zellen haben 40 Menschen getötet, als sie jüngst irakische Sicherheitskräfte und Kämpfer der al-Haschd al-Schaabi, einer Schiiten-Miliz, im Süden und Westen von Kirkuk angriffen, schreibt das kurdische Nachrichtenportal Kurdistan24. Mitglieder der Terrormiliz scheinen sich in den sunnitisch besiedelten Gebieten des südlichen und westlichen Kirkuk versteckt zu haben.

Nach Angaben irakischer Armeekommandanten hat die IS-Gruppe damit begonnen, Überraschungsangriffe in Scharia'a, Riad, entlang der Hawidscha-Straße und in einigen anderen Gebieten des südlichen Teils von Kirkuk zu lancieren.

Vor kurzem eröffneten Schützen, die zum IS gehören sollen, das Feuer auf das Fahrzeug des Polizeidirektors des Dorfes Schari'a, Oberst Fadhil al-Sabhawi. Sie töteten dabei ihn selbst, seinen Sohn und fünf seiner Sicherheitskräfte, berichtete am Montag eine Sicherheitsquelle in Kirkuk gegenüber Kurdistan24.

Schläferzellen gehören zu den schwierigsten Sicherheitsherausforderungen für die erst jüngst von irakischen Regierungskräften befreiten Gebiete und haben die Rückkehr vieler vertriebener Familien behindert, fasst das kurdische Portal zusammen.

Noch vor wenigen Wochen hatte der irakische Premierminister Haider al-Abadi gesagt, der Kampf gegen die Dschihadistengruppe könne von einer militärischen Schlacht zu einer Schlacht herabgestuft werden, die mithilfe von Geheimdiensten und Informationen geführt werde. Der IS wäre demnach praktisch besiegt.

Am 16. Oktober übernahmen irakische Truppen und die al-Haschd al-Schaabi die gesamte Provinz Kirkuk, die seit 2014 unter Kontrolle der kurdischen Peschmerga-Truppen gestanden hatte.

 

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