Russlands Luftstreitkräfte zerstören Ausbildungslager für IS-Söldner in Syrien

Russlands Luftstreitkräfte zerstören Ausbildungslager für IS-Söldner in Syrien
Russlands Luftstreitkräfte zerstören Ausbildungslager für IS-Söldner in Syrien (Archivbild)
Innerhalb von zwei Tagen haben die russischen Luftstreitkräfte in Syrien über 300 Mitglieder der Terrororganisation "Islamischer Staat" getötet. Unter ihnen waren sieben Feldkommandeure und ausländische Söldner, die in einem Trainingslager ausgebildet wurden.

Die groß angelegte Operation der russischen Luftwaffe fand im Euphrat-Tal statt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden dabei in den vergangenen zwei Tagen mehr als 300 IS-Terroristen getötet. Weitere 170 erlitten Verletzungen. Eliminiert wurden auch sieben Feldkommandeure, unter ihnen der aus Kasachstan stammende IS-Anführer Abu Islam al-Kasaki. Er hatte im Euphrat-Tal die Handlungen der Sturmgruppierungen der Terrororganisation koordiniert.

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Darüber hinaus zerbombten die russischen Luftstreitkräfte eine Sammelstelle und ein Trainingslager für ausländische IS-Söldner. Bei dem Angriff starben ungefähr 40 Extremisten aus dem Nordkaukasus.

Außerdem wurden drei Kommandozentralen, neun Stützpunkte der Terroristen, acht Panzer, drei Geschütze, vier Munitionslager, 17 Geländewagen mit darauf installierten SU-23-Flugabwehrkanonen, rückstoßfreien Geschützen vom Typ B-10, DSchK-Maschinengewehren, zerstört", so der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow.

Ihm zufolge verfüge Russland in Syrien über ein mehrstufiges Aufklärungssystem, um nach Befehlshabern von Terrormilizen zu suchen und sie zu töten.

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Am 30. September jährte sich zum zweiten Mal der Tag, an dem Russland mit dem Anti-Terror-Einsatz in Syrien begonnen hatte. Während dieser Zeit konnte die syrische Armee mit Russlands Unterstützung knapp 90 Prozent des Landes wieder unter eigene Kontrolle bringen. Es wurden solche wichtigen Städte wie Palmyra, Aleppo und Deir ez-Zor befreit.

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