Russisches Verteidigungsministerium: US-Geheimdienste stecken hinter Al Nusra-Offensive in Idlib

Russisches Verteidigungsministerium: US-Geheimdienste stecken hinter Al Nusra-Offensive in Idlib
Das russische Verteidigungsministerium gibt an, dass ihren Daten zufolge eine Offensive von Al Nusra-Terroristen und deren Verbündeten in Syrien von US-Sicherheitsdiensten orchestriert wurde, um die erfolgreiche Operation der syrischen Armee in der Nähe von Deir ez-Zor zu unterminieren.

Nach unseren Geheimdienstdaten wurde die Offensive von den US-Sicherheitsdiensten initiiert, um den erfolgreichen Vormarsch der Regierungstruppen östlich der Stadt Deir ez-Zor zu stoppen", erklärte das russische Verteidigungsministerium.

Die Dschihadisten griffen am Dienstag Positionen der Regierungskräfte an, die nördlich und nordöstlich der Stadt von Hama stationiert worden sind. Sie versuchten, durch die Verteidigung der syrischen Armee in eine ausgewiesene Deeskalationszone durchzubrechen, so das Ministerium.

Eines der Hauptziele der Terroristen bestand darin, eine Einheit der russischen Militärpolizei zu erobern, die die Situation in der Deeskalationszone überwachte, sagte das Ministerium. Die al-Nusra-Terroristen konnten ihre Ziele jedoch nicht erreichen. Ihre Offensive wurde schließlich von Regierungskräften mit russischer Luftunterstützung abgewehrt.

Syrische Truppen beim Übersetzen über den Euphrat.

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Zuvor hatten russische Amtsträger die USA bereits verdächtigt, Verbindungen zu einigen radikalen Gruppen in Syrien zu haben und gar versucht zu haben, Al Nusra-Terroristen zu befreien. Am 11. September sagte der russische Außenminister Sergei Lawrow, die Situation um die Terrorgruppe Al Nusra Front sei "höchst unklar", da sie bei den Operationen der US-geführten Koalition und ihrer Verbündeten immer wieder verschont wird.

Lawrow verurteilte diese Situation, indem er die Aktionen "einiger Mitglieder der US-geführten Koalition, die Al Nusra zu schonen versuchen", als "absolut inakzeptabel" bezeichnete.

Gesamte Stellungnahme des russischen Verteidigungsministeriums zu dem Vorfall.  Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren: