Niederlage des Westens in Syrien: Großbritannien kapituliert, Washington verhandelt noch

Niederlage des Westens in Syrien: Großbritannien kapituliert, Washington verhandelt noch
Ein Soldat der US-Koalition steht an seinem Fahrzeug im Norden von Rakka, Syrien, November 2016.
Heimlich zog London seine Spezialeinheiten von der US-geführten Militärbasis Al Tanf in Syriens südwestlicher Wüste ab. Washingtons Kriegsziel ist gescheitert, Südost-Syrien zu kontrollieren. Die USA verhandeln mit Moskau über den Abzug der Spezialeinheiten.

von Jürgen Cain Külbel

Am 8. September 2017 berichtete Andrew Illingworth auf der libanesischen Nachrichtenplattform Al Masdar News, dass Russland, die Vereinigten Staaten und Jordanien eine Vereinbarung getroffen haben, die es der Syrischen Arabischen Armee (SAA) ermöglicht, die Kontrolle über praktisch alle von Militanten besetzten Gebiete Südsyriens zu übernehmen. Die Vereinbarung schließe allerdings die Übergabe der wichtigen Basis der Koalition in der Stadt Al-Tanf aus. Diese befindet sich nahe der syrisch-irakischen Grenze, wo immer noch US-Truppen präsent sind.

Eine von den USA unterstützte Fraktion der Freien Syrischen Armee, die Ahmad-Abdo-Märtyrer-Brigade, hat ihre Positionen bereits aufgegeben. Sie zieht sich in Richtung jordanisches Territorium zurück. Das Jerusalemer Debkafile, eine Plattform, die nachrichtendienstliche Informationen verbreitet, erklärt am selben Tag, dass

Washington momentan Diskussionen mit Moskau abschließt über die Evakuierung von US-Spezialeinheiten vom Posten Al Tanf, den diese im syrisch-irakisch-jordanischen Dreiländereck gehalten haben und den sie an die syrische Armee übergeben. Das Aufkündigen von Al Tanf kommt einem US-Rückzug aus dem Südosten Syriens gleich und dessen Übergabe an Syrien und dessen Verbündete, inklusive der Hisbollah.

Die Presseabteilung des US-Außenministeriums antwortete mit eisigem Schweigen auf Anfragen von RT Deutsch, wie weit die Evakuierung bereits gediehen sei, was wahr und was falsch an den Medienberichten ist.

Die Terroristen des

Erstmals hatten sich im Mai 2016 Kämpfer der Extremistengruppe Jaysh Maghawir al-Thawra in Al Tanf festgesetzt. Die Mitglieder setzten sich aus desertierten syrischen Spezialeinheiten zusammen und waren zuvor von den Amerikanern und Briten in Jordanien ausgebildet und bewaffnet worden. Zwei Monate später, im Juli 2016, ließ das Wall Street Journal (WSJ) durchsickern, Al Tanf sei jetzt "eine Geheimbasis für Operationen von amerikanischen und britischen Elite-Kräften".

Britische Einheiten fast ins Visier russischer Luftangriffe geraten

Der Grund für die Enthüllung war, dass russische Piloten den Stützpunkt in der Annahme bombardiert hatten, eine Basis des IS anzugreifen. Zum Glück, so das WSJ damals, hätten 24 Stunden zuvor 20 Mitglieder der britischen Spezialeinheiten, vermutlich SAS, den Ort verlassen. Im August 2016 publizierte Quentin Sommerville von BBC News erste Bilder. Darauf waren britische Spezial-Einheiten mit Scharfschützengewehren zu sehen, mit schweren Maschinengewehren und Panzerabwehrraketen. Sie sicherten die stark befestige Basis Al Tanf.

Monate zuvor hatte die libanesische Hisbollah, die Schulter an Schulter mit der syrischen Armee kämpft, ganze 12 Kompanien mit insgesamt 1.000 Mann nach Südwest-Syrien geschickt, um die südlichen Grenzen Syriens nahe Al Tanf zu sichern. Iranischen Militärquellen zufolge war Südsyrien von einem kombinierten US-amerikanischen, jordanischen und israelischen Angriff unter Beteiligung der Extremisten bedroht. Jordanische Streitkräfte sollten im südöstlichen Syrien stationiert werden, so der damalige Plan.

Am 18. Mai 2017 kam es erstmals zu offenen Kämpfen. Ein US-Kampfjet bombardierte einen Verband der schiitischen Milizen, der mit Panzern und schwerem Gerät Richtung Al Tanf vorrückte. Im Juni griffen US-Bomber erneut einen pro-syrischen Konvoi an, schossen ein syrisches Kampfflugzeug bei Rakka ab sowie zwei iranische Kampfdrohnen bei Al Tanf. Die Vereinigten Staaten erklärten anschließend auf syrischem Territorium eine 55 Kilometer große Schutzzone um den Stützpunkt Al Tanf herum und drohten, jedes Flugzeug abzuschießen, das dort eindringe.

Das hielt die syrische Armee und ihre Alliierten nicht davon ab, im Sommer 2017 in weitem Bogen um den Militärposten herum weiter Richtung Osten vorzustoßen, wodurch Al Tanf eingekesselt wurde und in der Bedeutungslosigkeit versank. Im Juli 2017 kam es zu ersten Auflösungserscheinungen. Eine Gruppe der US-unterstützten Einheit Jaysh Maghawir al-Thawra floh aus der US-kontrollierten Garnison. Die ehemaligen Aufständischen übergaben der syrischen Armee ihre Waffen und ihre Ausrüstung. Im August ergab sich in Südost-Syrien eine weitere Gruppe und lief zu den syrischen Regierungstruppen über.

Nach der Befreiung Deir ez-Zors erachtet London weitere Ausbildung von Rebellen als sinnlos

Die jüngsten militärischen Erfolge Syriens und dessen Verbündeter schoben Washingtons Plan einen Riegel vor, sich Südost-Syrien mithilfe des Islamischen Staates, Söldnern der Freien Syrischen Armee (FSA) und anderen Terrorverbänden einzuverleiben. Der Islamische Staat in Zentralsyrien steht vor dem Kollaps. Syriens Armee stieß mit Unterstützung der russischen Luftwaffe vom Westen des Landes bis weit in den Osten vor, sie drängen die Terroristen weiter ins Hinterland.

Den Paukenschlag stellt der Durchbruch in Deir ez-Zor am 5. September 2017 dar. Nach drei Jahren Belagerung sprengten syrische Panzer unter Kommando von Brigadegeneral Suhail al-Hasan, Spitzname "Tiger", den Kessel, den der IS um die Stadt gelegt hatte. Deir ez-Zor ist nun der Schlüssel zum restlichen Osten, wo der IS nur noch Kleinstädte kontrolliert. 

Die Briten haben inzwischen den Braten gerochen, dass in Syrien kein Staat ihrer Prägung mehr zu machen ist. Al Masdar News brachte bereits am 4. September 2017 eine Eilmeldung, die das Licht des westlichen Mainstream nicht erblickte: Londons Verteidigungsministerium betrachte Ausbildung und militärische Unterstützung der Söldner der FSA in Al Tanf fortan als zwecklos und ziehe seine Spezialeinheiten zurück.

Der britische Daily Telegraph informierte, dass Großbritannien die Kooperation mit den Militanten, deren Angriffe sich hauptsächlich gegen die Syrische Arabische Armee (SAA) richteten, bereits seit Mitte 2017 sukzessive eingefroren hat. In einem ersten Schritt holten die Briten allein im Juni 2017 gut 20 Spezialkräfte zurück auf die Insel. Der Rest des britischen Kontingents in Al Tanf verabschiedete sich anschließend gänzlich von der Unterstützung seiner Proxies. 

Der in Beirut lebende britische Journalist Robert Fisk brachte es am 7. September 2017 in der Zeitung Independent auf den Punkt: Obama, Hillary Clinton, Cameron, May, Hollande und der gesamte Rest der politischen Elite des Westens "konnten es sich niemals vorstellen, dass Assad gewinnen könnte". Das, was im Westen immer undenkbar war, nimmt momentan seinen Lauf. Präsident Baschar al-Assads Armee erobert große Teile seines Landes zurück, schlägt die Terroristen an allen Fronten.

Offenbar haben bislang nur die Briten die Nachricht verstanden", schreibt Fisk, "zogen sie doch ihre Militärausbilder in der vergangenen Woche schlau zurück. Die Männer wollten David Camerons mythische '70.000 Rebellen' vorbereiten, die angeblich die Assad-Regierung stürzen sollten."

Spezialeinheiten mehrerer Staaten vereint

Auch die Verantwortlichen in London lehnen jeden Kommentar über militärische Operationen und Armeepersonal in Al Tanf ab. Anzunehmen ist, dass Großbritannien dort Elitekräfte der 22. Special Air Force (SAS), der Royal Marines des Special Boat Services (SBS) sowie Truppen des vormals 1. Bataillons des Fallschirm-Regiments und des Special Reconnaissance Regiment (SRR) stationiert hatte. 

Arabische Analysten vermuten, dass sich in der von den Vereinigten Staaten geführten Koalition – der so genannten Special Forces Support Group (SFSG) in Al Tanf – auch Elite-Einheiten aus Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland, Tschechien sowie Jordanien vereinigen. Das Portal Debkafile berichtete bereits im Mai 2017, dass dort neben US- und britischen Streitkräften auch eine norwegische Spezialeinheit stationiert sei. Über Anzahl und Struktur der US- und anderer westlicher Spezialeinheiten in Al Tanf ist nicht Belastbares bekannt.

Allerdings erklärte Oberstleutnant Muhannad al-Talla, Kommandant der Einheit Jaysh Maghawir al-Thawra in Al Tanf, am 1. Juni 2017 in einem Telefoninterview mit dem Washingtoner Al-Monitor, dass

150 US-Truppen in der Basis stationiert [sind], zusätzlich Truppen aus fünf verschiedenen Nationen.

Die Namen der Staaten nannte er nicht, ebenso nicht die zweier arabischer Länder, die ihre Spezialeinheiten dorthin entsandt haben.

Soldaten einschließlich Offiziere verschiedener Dienstgrade mit fünf Nationalitäten sind bei uns, die meisten von ihnen sind Amerikaner - mit 150 Armeeangehörigen. Sie sind Teil von hunderten Soldaten aus befreundeten Ländern, die zur US-geführten Koalition gehören. Ihre Mission ist es, uns in unseren militärischen Missionen zu unterstützen und den neuen Kämpfern körperliche und militärische Ausbildung zu geben.

Genauere Angaben wollte auch Robin Horsfall auf Anfrage von RT Deutsch nicht machen. Der ehemalige Angehörige der Elite-Einheit SAS kommentiert im britischen Mainstream militärpolitische Vorgänge. Zu den in Syrien stationierten britischen Einheiten wollte er sich allerdings nicht äußern. Allerdings erklärte der Brite, der im Jahr 1980 an der Erstürmung der von Terroristen besetzten iranischen Botschaft in London teilnahm und dort einen der Kommandeure erschoss, dass

der Einsatz von britischen Truppen beileibe nicht wichtig ist, denn es gibt nicht wirklich genügend davon, um einen Unterschied zu machen. Syrien war schon immer ein Gebiet russischen Einflusses. Und es hätte den Russen überlassen sein sollen, die Zukunft des Landes zu entscheiden. Großbritannien hat sich seit zwanzig Jahren entmilitarisiert und hat nicht mehr genug Streitkräfte, um sich ohne NATO verteidigen zu können. Mit Truppenzahlen unter 80.000 und weniger als 40.000 unter Waffen besteht die einst stolze britische Armee nur aus zwei Divisionen, die an die US-Streitkräfte angeschlossen sind.

Zum Wirken der britischen Spezial-Einheiten in Syrien ergänzte er:

Die Aufgabe von Spezialeinheiten besteht darin, Luftangriffe zu lenken und lokale Kräfte zu schulen. Die Effekte sind taktisch und haben keinen strategischen Nutzen. Frieden in Syrien wird schneller mit dem Rückzug der westlichen Streitkräfte und der Rückkehr von Assad zur vollen Macht kommen, aber das würde Trump wie einen Verlierer aussehen lassen.

SAS-Soldaten sollten "letzte Kugel für sich aufheben"

Tatsächlich liegen bisher nur wenige Informationen über den Einsatz der in Syrien agierenden britischen Elite-Kräfte vor. Der Sunday Express erklärte im Jahr 2015, die Spezialtruppen seien im Sommer 2014 im Irak und in Syrien aufgetaucht. Am 15. Februar 2015 sagte eine Quelle dem Londoner Daily Star, die SAS-Soldaten seien instruiert worden, "die letzte Kugel für sich selbst aufzuheben", wenn Gefahr bestünde, vom IS als Geisel genommen zu werden:

Wenn man sie gefangen nimmt, können sie erwarten, gefoltert zu werden, ehe man sie enthauptet, entblößt oder lebendig verbrennt. Sie wissen, dass es praktisch keine Chance gibt, gerettet zu werden.

Am 2. August 2016 berichtete der Sunday Express, dass sich bis zu zwei SAS-Schwadronen mit mehr als 120 Mitgliedern des SAS-Elite-Regiments verdeckt in Syrien aufhalten: "In Schwarz gekleidet, mit wehenden ISIS-Flaggen", spähten sie unter dem Vorwand der Bekämpfung des IS syrische Ziele aus. Ein Déjà-vu, das an die Vorgänge im Jahr 2005 im südlichen Irak erinnert? Damals teilte The Insider mit:

Britische Soldaten, die als Araber posierten und Iraker in der besetzten Stadt Basra im südlichen Irak erschossen, wurden gefangengenommen. Sie fuhren ein irakisches Auto, trugen arabische Kleidung und führten Waffen und Sprengstoffe bei sich. Die irakische Polizei patrouillierte auf der Suche nach Terroristen oder Aufständischen, und sie bemerkten, dass sich die Männer verdächtig verhielten. Plötzlich, ohne Vorwarnung, begannen diese auf Leute zu schießen. Wären sie nicht gefangen worden, würden die Massenmedien den Vorfall als einen weiteren Versuch von 'bösen Terroristen' beschreiben, einen Bürgerkrieg im Irak herbeizuführen.

Längst ist hinreichend bekannt, dass SAS und Special Forces Großbritanniens eine finstere Historie als Spezialisten für Operationen "unter falscher Flagge" haben. Immer wieder schlüpften britische Agenten in die Rolle von Terroristen und Agents Provocateurs, das gehört zu ihrem Kriegshandwerk.

War auch Norwegen in Rebellenausbildung involviert?

Irakische Medien vermuten seit langem, dass auch Autobomben-Anschläge in Irak und Syrien auf ihr Konto gehen. Im Jahr 2016 wurde bekannt, das SAS-Elitekämpfer vom Ausland finanzierte islamische Terroristen in Saudi-Arabien, der Türkei, Jordanien, Katar, möglicherweise auch in Israel trainierten, schulten, bewaffneten, um diese nach Syrien einzuschleusen, damit sie gegen Assad kämpfen.

Seit Mitte 2016 fand solcherart Training auch auf besagter Militärbasis Al Tanf statt. Fast alle der dort Ausgebildeten, die Teil des Pentagon-Trainingsprogramms waren, hatten in den vergangenen Jahren in der syrischen Region Deir ez-Zor neben der mit Al Kaida verbundenen Terrorgruppe Jahbat al-Nusra gekämpft.

Auch über die in Al Tanf stationierte norwegische Spezialeinheit lässt sich nur spekulieren. Ein abtrünniger Rebellenkommandeur erklärte im September 2017,

norwegische Instrukteure schulten die Militanten in der Handhabung von in den USA hergestellten Waffen, trainierten Mörser-Truppen und führten Kurse über unfallfreies Fahren auf dem Schlachtfeld durch.

Eine Interviewanfrage von RT Deutsch beim Ministerium für Verteidigung Norwegens wurde laut "Lesebestätigung" zwar von neun Militärs gelesen. Der Sprecher des Ministers, Oberst Sven Harald Halvorsen, erklärte auch seine Bereitschaft, eine Antwort zu geben, sobald "wir Zeit und Kapazitäten haben". Leider ging die Antwort bis heute nicht ein. RT Deutsch wollte wissen, ob Norwegen die Absicht hat, seine Truppen von der Basis Al Tanf zurückzuziehen und wie weit der Abzug gediehen ist. 

Kurz nach Halvorsen meldete sich Ivar Moen vom Norwegian Joint Headquartes in Bodø und erklärte:

Im Einklang mit der Koalition und unserer eigenen Politik werden wir keine Informationen operativen Charakters preisgeben in Bezug auf unsere Kräfte innerhalb der Operation Inherent Resolve, die von Jordanien her operieren. Ich möchte immer noch betonen, dass die Mission der norwegischen Einheit die Bekämpfung des IS in der Gegend ist.

Der jüngste Vorstoß der syrischen Armee und ihrer Verbündeten in den syrischen Osten macht Al Tanf nunmehr zu einer isolierten Insel, die sich als Wurmfortsatz innerhalb eines befreiten West-Ost-Korridors wiederfindet. Der Stützpunkt ist umstellt von Kräften der Syrischen Arabischen Armee, dem iranischen Militär und der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah. Der Herausgeber des Blogs Moon of Alabama trifft den Nagel auf den Kopf:

Die US-Invasoren sitzen jetzt in der Mitte eines Stückes von ziemlich nutzloser Wüste um Al Tanf, wo ihre einzige Option ist, an Langeweile zu sterben oder nach Jordanien zurückzukehren, woher sie kamen.

Nicht alle Terroristen wollen Rückzugsaufruf folgen

Die Nachrichtenplattform Antiwar.com berichtete am 10. September 2017, die Vereinigten Staaten, respektive der US-Geheimdienst CIA, hätten ihre restlichen, noch in Süd-Syrien agierenden Rebellen, zur Aufgabe aller Kämpfe und zum Rückzug nach Jordanien aufgefordert. Saudi-Arabien und Jordanien unterstützen anscheinend den Aufruf, der von den Rebellen – auch denen in Al Tanf - bislang jedoch nicht mitgetragen wird.

Schließlich bedeutet er das Ende des Krieges in Süd-Syrien gegen Präsident Assad und ihre eigene Niederlage. Möglich aber auch, dass die Militanten nach Jordanien geschickt werden, um von der CIA neue Befehle im Rahmen einer Strategieänderung zu empfangen. Einige Rebellenführer bekundeten bereits, dass sie beabsichtigten, bis zum letzten Mann zu kämpfen. Eine arabische Quelle, die anonym bleiben wollte, prognostizierte indes gegenüber RT Deutsch, innerhalb der nächsten vier Wochen werde Al Tanf wieder in syrischer Hand sein.