Russlands Außenministerium warnt vor Provokation in Syrien: Extremisten haben Zugang zu C-Waffen

Russlands Außenministerium warnt vor Provokation in Syrien: Extremisten haben Zugang zu C-Waffen
Russlands Außenministerium warnt vor Provokation in Syrien: Extremisten haben Zugang zu C-Waffen (Symbolbild)
Nach Angaben des russischen Außenministeriums verfügt die in Syrien agierende Gruppierung Schabab al-Sunna über Chemiewaffen in der Ortschaft Bosra und hat vor, diese einzusetzen. Die Terroristen wollen die syrische Regierung dafür verantwortlich machen.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat auf dem Pressebriefing am Donnerstag erklärt, dass eine regierungsfeindliche Gruppierung in Syrien über chemische Kampfstoffe verfügt. Die Diplomatin bezeichnete diese Informationen als besorgniserregend.

Laut den Informationen, die der russischen Seite vorliegen, hat die bewaffnete Gruppierung Schabab al-Sunna Zugang zu Chemie-Waffen. Zurzeit befinden sich im Munitionslager der bewaffneten Gruppierung Schabab al-Sunna in der Ortschaft Bosra im Gouvernement Deraa mehrere Raketen mit chemischen Kampfmitteln. Nach unseren Angaben haben die Kämpfer vor, diese Waffen in einer Ortschaft im Gouvernement Deraa einzusetzen, um dann Syriens Regierungstruppen des C-Waffen-Angriffs gegen die Zivilbevölkerung zu beschuldigen", erklärte Maria Sacharowa.

Ihr zufolge könnte die geplante Provokation höchstwahrscheinlich in den Dörfern Chiran, Nawa, Inchil, Dschamila, Tafas oder Deira ausgeführt werden.

Mehr lesen:  Syrischer Oppositioneller: USA verkaufen über Vermittler Waffen an IS