RT-Mitarbeiter stirbt bei IS-Artilleriebeschuss in Syrien

RT-Mitarbeiter stirbt bei IS-Artilleriebeschuss in Syrien
RT-Mitarbeiter stirbt bei IS-Artilleriebeschuss in Syrien
Ein Mitarbeiter der arabischsprachigen RT-Redaktion ist bei einer Artillerie-Attacke der Terrormiliz "Islamischer Staat" im syrischen Gouvernement Homs getötet worden. Khaled al-Khatib berichtete an diesem Sonntag über eine Operation der syrischen Armee gegen die Extremisten. Sein Kameramann Muutaz Yaqoub kam mit Verletzungen davon.

Der Journalist war 25 Jahre alt und arbeitete für den Fernsehsender erst seit kurzer Zeit. Zu seinen Aufgaben gehörte es unter anderem, über Anti-Terror-Einsätze bei Homs zu berichten sowie aus Rakka geflohene Familien, Opfer und Flüchtlinge zu interviewen.

Seine letzte Facebook-Meldung veröffentlichte der Journalist aus der Stadt Al-Sukhna. Dort wurde er Zeuge eines erbitterten Gefechtes zwischen Regierungstruppen und Extremisten. In der Meldung schrieb er: "Oh Gott..."   

RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan teilte mit, dass der Fernehsender alles Mögliche tun werde, um der Familie des getöteten Freelancers zu helfen. Kollegen des Journalisten zeigten sich von seinem Tod erschüttert. 

Ein Freelance-Journalist, mit dem unsere arabische Redaktion gearbeitet hat, ist heute in Syrien ums Leben gekommen. Eine Tragödie für seine Familie, Kollegen und alle, die ihn kennen...", schrieb RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan.