Iran schickt weiteren Satelliten ins All: Amerikaner sehen darin Bestätigung für Sanktionen

Iran schickt weiteren Satelliten ins All: Amerikaner sehen darin Bestätigung für Sanktionen
Der Start einer Simorgh-Rakete vom Imam Khomeini Weltraumzentrum, Iran, 27. Juli 2017.
Mit dem Start einer Rakete, die einen Satelliten ins All schoss, eröffnete der Iran offiziell seinen Weltraumbahnhof Imam Khomeini. Die Amerikaner werteten den Raketenstart als eine Provokation und sehen ihre neuen Sanktionen gegen den Iran als bestätigt an.

Bei der Trägerrakete handelte es sich um den Typ "Simorgh", die 250 Kilogramm schwer und in der Lage ist, Satelliten in eine Umlaufbahn von 500 Kilometern Höhe zu befördern. "Simorgh" ist ein Fabelwesen aus der alten persischen Mythologie. Die Federn dieses Riesenvogels, der halb Vogel, halb Säugetier ist, sind voller Zauberkraft.   

Die US-Regierung sieht den Iran als Terrorförderer an und fürchtet, dass der Iran Langstreckenraketen einsetzen könnte, um die USA zu treffen. Die USA sehen mit dem Raketenstart die Resolution des UN-Sicherheitsrats verletzt. Heather Nauert, Sprecherin des Außenministeriums: 

Wir sehen dies als die Fortführung der Entwicklung von Langstreckenraketen an. Wir werten dies als einen provokativen Akt." 

Der iranische Außenminister Mohammad J.Zarif passiert den UN-Generalsekretär Antonio Guterres beim Hauptsitz der UN in New York, USA, 17. Juli 2017.

Die neuen Sanktionen gegen den Iran, die am Dienstag mehrheitlich durch den US-Senat beschlossen wurden, sollen vor allem das Raketenprogramm der Iraner treffen. Die Iraner drohten auf jede Form der Sanktionen zu reagieren und bezeichneten diese als einen "feindlichen Akt". Präsident Trump hatte bereits während seines Wahlkampfes angedroht, das Nuklearabkommen aufkündigen zu wollen. 

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