Saudi-Arabien nach Kairo-Konferenz: Sanktionen gegen Katar bleiben bestehen

Saudi-Arabien nach Kairo-Konferenz: Sanktionen gegen Katar bleiben bestehen
Restriktionen gegen Katar werden beibehalten, nachdem es das Ultimatum von uns nahöstlichen Nachbarn abgelehnte, hat Saudi-Arabien mitgeteilt. Zuvor tagte der von Saudi-Arabien angeführte Block von arabischen Staaten in Kairo, um Maßnahmen gegen Katar zu besprechen, dass sich unbeeindruckt zeigt.

Die Außenminister der vier arabischen Staaten, die Katar diplomatisch und wirtschaftlich isolieren, trafen sich in der Hauptstadt von Ägypten. Dort besprach der pro-saudische Block den weiteren Umgang mit Katar. Zuvor lehnte Katar ein gestelltes Ultimatum ab, dass die Erfüllung von 13 fragwürdigen Forderungen zur Bedingung machte, um die Beziehungen wieder zu normalisieren.

Vergangenen Monat stellten Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten, angeführt von Saudi-Arabien, ihre Beziehungen zum kleinen Scheichtum Katar ein.

Die zum Teil autokratischen Monarchien unterstellen Katar, den Terrorismus in Nahost zu unterstützen und sich in andere Länder einzumischen. Katar weist solche Anschuldigungen zurück und weist darauf hin, dass sich Staaten des Saudi-Blocks wie die Vereinigten Arabischen Emirate selbst aktiv in innere Angelegenheiten andere Länder eimischen.

Die Diplomaten in Kairo sagten, dass Katar "die Ernsthaftigkeit und Tragweite der Situation" nicht versteht.

Nichtsdestotrotz scheint die Lage weniger dramatisch zu sein, als es scheint. Der saudische Außenminister Adle al-Dschubair bemerkte, dass weitere Maßnahmen bei gegebener Zeit eingeleitet werden. Er behauptete:

Wir tun das nicht, weil wir Katar schaden wollen. Wir wollen Katar helfen."

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